|
Geschrieben von Dirk Lüneberg
|
Tragikomödie – Start am 26.08.Dass in Dani Levy ein kleines Bisschen von Woody Allen steckt, davon haben seine bisherigen Filme auf ganz unterschiedliche Weise Zeugnis abgelegt. Hier versucht er sich nun an einer großen, jüdischen Tragikomödie – und scheitert grandios. Dabei fängt alles recht viel versprechend an:
Wir treffen mit dem jüdischen Filmemacher Alfi Seliger (Markus Hering)
auf einen entfernten Verwandten von Levy selbst. Vor einigen Jahren hat
Seliger mal einen gefeierten Film gedreht, doch seitdem ist dem
liebenswerten Loser nichts mehr gelungen: Sein neues Projekt stößt
nirgends auf Gegenliebe und wird zum Spielball verschiedenster
Interessen, seine Bank geht insolvent, seine Frau hat nur Verachtung für
ihn übrig und seine pubertierenden Kinder finden ihn einfach nur
peinlich. Als der verzweifelte Seliger versucht, sich das Leben zu
nehmen, gelingt ihm nicht einmal das. An dieser Stelle nun kippt die bis
hierhin recht gelungene, charmante und sogar witzige Komödie. Regisseur
Dani Levy tritt plötzlich als er selbst in Erscheinung und offenbart
uns und einem panischen Alfi Seliger, dass dieser als Levys Alter Ego
eine reine Kunstfigur ist und in einem Film mitspielt, bei dem Levy
Regie führt. Dies alles ist jedoch völlig überflüssig, verquast und
zudem inhaltlich schnell abgenutzt. Levy stolpert hier über seine
eigenen Ambitionen und bricht seinem Werk das Genick. Das ist schade um
diese mit zahlreichen gut beobachteten Anspielungen aufs Filmbusiness
gespickte und prominent besetzte Tragikomödie.
Deutschland 2010, 87 Min., R: Dani Levy, D: Markus Hering, Meret Becker,
Veronica Ferres, Elke Sommer
|
Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44