| Green Parade |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||
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Die Einladung war: Ab Bar 25, mit Fahrrad.
Mit welcher Frage hatte ich euch am Ende der letzten Kolumne verabschiedet? Ob etwas neues großes Jugendkulturelles in Sicht oder in euren Köpfen ist, etwas, das den Spirit der Love Parade, den wir damals meinten, ab 2010 würdig neu erfinden könnte. Einer hatte sich auf meine Frage mit »Ja, ick hab da so ‘ne Idee!« gemeldet! Als ich die Einladung zur »Green Music 25 Fahrraddisco« gleich nach dem Tod der LP erhielt, musste ich über das putzige Wörtchen »Fahrraddisco« kichern. Ein »Off-Grid«-Experiment, will heißen: Der Versuch eine Party, unabhängig von industriell erzeugtem Strom, zu feiern. Die Energie selber freizusetzen, damit eine dafür konzipierte Maschine und der DJ Sounds erzeugen können. Mindestens 400 Watt müssen gehalten werden. Würden die Verpeiler von der Bar 25 das hinkriegen? Klaro, wer noch Montagnachmittag stampf-tanzen kann, kriegt auch ‘ne Fahrraddisco hin! Ich freute mich, dass mein Kumpel Jacob Bilabel mit seiner Klima-Kämpfer Firma »Thema1« sich so einen lustigen umweltverträglichen, sportlichen und fröhlichen Event ausgedacht hat, unabhängig von den zweifelhaften Jüngern seines Disco-Partners. »Green Music« steht für ökologische Musikproduktion und Distribution, ein Thema, das Jacob auf die deutsche Umwelt- und Wirtschaftsagenda gehoben hat. Die Einladung war: Ab Bar 25, mit Fahrrad. Um 17.30 Uhr zogen die einschlägig verkleideten westdeutschen, spanischen und Ami-Bar-25-Raver auf ihren total crazy türkis und rosa bemalten Klapp-Fahrrädern los. Es wurde in den Treptower Park gelotst. Dort stand technisches Gerät aus den USA, in das vier »Deutsche Bahn«-Fahrräder eingespannt wurden. Dann mussten vier Jünger in ihren albernen Verkleidungen (Pelzmütze, Tennisshorts und Karo-Socken, grüne Brillen etc.) in die Pedale steigen, um Strom für die kindlich-fröhliche, aber künstlerisch belanglose Palimpalim-Mucke zu generieren. Schaut man sich Videos dazu auf Youtube an, würde man nicht auf die Idee kommen, dass die Westdeutschen tanzen. Die stehen peinlich dekoriert in Plastikkleidung in einer geschützten Grünanlage. Dazu stampfen sie den Rasen fest. Egal, Jacob hat sich und seiner Initiative »Green Music« einen Top-Innovations-Öko-Namen gemacht als der erste, der die ganze Energie, die sonst sinnlos in der Luft verpufft, wenn Wessis und Touris »feiern«, einfach umschichtete zur Stromerzeugung. Darling Bilabels Abschlußstatement, kurz nach Sonnenuntergang: »Das nächste Mal auf jeden Fall größer!« Ick halt‘ Euch auf dem Laufenden. ¶ [Love Shelley Masters]
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Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
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Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
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