|
Geschrieben von Dirk Lüneburg
|
Travestiekomödie – Start am 15.12.Seit Filmen wie »Wir können auch anders…« und »Männerpension« gehört Detlev Buck zu den angesagtesten deutschen Drehbuchautoren und Regisseuren. Doch diese Erfolge feierte der Wahlberliner bereits in den Neunziger Jahren, danach wurden seine Filme schwächer und die Flops zahlreicher. Mit »Rubbeldiekatz« nun könnte Detlev Buck wieder an alte Erfolge anknüpfen. Und dies liegt nicht unbedingt daran, dass der derzeit so angesagte Matthias Schweighöfer darin die Hauptrolle spielt, sondern vielmehr an der zwar nicht sonderlich originellen, dafür durchaus charmanten Story, ihren clever-witzigen Figuren und den typischen, leicht abgründigen Buck-Momenten, die glücklicherweise ebenfalls noch ihren Weg in die Geschichte gefunden haben. In deren Fokus steht der nicht sonderlich erfolgreiche Theaterschauspieler Alex (Schweighöfer), der sich mit seinen beiden Brüdern Basti (Maximilian Brückner) und Jürgen (Detlev Buck), der zugleich sein Manager ist, sowie dem gemeinsamen Kumpel Jan (Denis Moschitto) eine WG teilt. Der umtriebige Jürgen hat auch bereits einen weiteren Casting-Termin organisiert: Alex soll bei einer großen Hollywood-Produktion, die in Berlin gedreht wird, vorsprechen. Da er jedoch derzeit in »Charleys Tante« als Mann in Frauenkleidern auf der Bühne steht und auf seiner Homepage nur entsprechende Fotos zu finden sind, wird er in dem amerikanischen Nazifilm für die Rolle der BDM-Führerin Maria besetzt. Da der Mime das Geld gut gebrauchen kann, nimmt er den ungewöhnlichen Job an und hofft zugleich, dass seine kleineGeschlechtsverwandlung nicht auffliegt. Als er sich jedoch auch noch inseine Filmpartnerin, den Superstar Sarah Voss (Alexandra Maria Lara), verliebt, verkompliziert sich die Situation schlagartig. Matthias Schweighöfer macht in Frauenkleidern in dieser locker-leichten Boulevardkomödie eine weitaus bessere Figur, als wenn er den etwas unbeholfenen Milchbubi-Mann gibt. Und Regisseur Detlev Buck findet mit dieser zwar manchmal etwas klamottigen, dafür temporeich und gut getimt inszenierten Variation des uralten Travestie-Themas endlich zurück zu alter Form.
Deutschland 2011, 113 Min., R: Detlev Buck, D: Matthias Schweighöfer, Alexandra Maria Lara, Maximilian Brückner, Denis Moschitto, Detlev Buck
|
La Osnabrück
Ist doch schön zu hören, dass die Stadt solche Superspießer automatisch absch...
You 2013 *Mit Gewinnspiel*
wann ist einsendeschluss?
Vol. 808: Pankow Berlin City
Mc Toumes Style der LabelBozz von Endprodaction Records Widmet Pankow Berlin ...
Berlin Tag & Nacht
Servus Leute,würde gerne bei euch als Darsteller mitmachen. Da ihr mein Namen...