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Geschrieben von Lutz Göllner
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Agententhriller – Start am 02.02.Ein Verräter in den höchsten Kreisen des Geheimdienstes – nachdem die britische Agentenlegende George Smiley schmachvoll entlassen wurde, reaktiviert ihn der Minister und gibt ihm einen letzten Auftrag: Finde den Feind in den eigenen Reihen.
John Le Carrés Politthriller von 1974 ist ein Roman mit einem schwer
überschaubaren Figurenensemble und einer trickreich in Rückblenden
konstruierten Handlung. Die legendäre BBC-Miniserie von 1979 mit Alec
Guinness in der Rolle des Smiley brauchte fünf Stunden, um die Fäden
aufzudröseln. So viel Zeit nimmt sich der Kinofilm nicht, gute zwei
Stunden führt er den Zuschauer in den tiefsten Winter des Kalten
Krieges. Man muss also verdammt aufpassen, um all die Volten und Haken
der Handlung nachzuvollziehen. Zusammengehalten wird der Film von dem
erstaunlichsten Ensemble britischer Schauspieler, das es in letzter Zeit
im Kino zu sehen gab, allen voran Gary Oldman, der den Smiley mit
äußerster Zurückhaltung spielt. An seiner Seite junge Mimen wie Benedict
Cumberbatch (aus der BBC-Serie »Sherlock«), der extrem wandlungsfähige
Mark Strong und der Newcomer des Jahres, Tom Hardy (»Inception«). Dazu
gesellt sich eine Ausstattung und eine Kamera, die das 70er-Jahre-Gefühl
perfekt macht, von der Tapete und den Telefonen bis hin zu den
verblichenen Farben und dem etwas grobkörnigen Filmmaterial. Ein
Labyrinth des Verrats, ein angenehm altmodischer Film, ein
stimmungsvolles Meisterwerk.
»Tinker, Tailor, Soldier, Spy«, Frankreich/Großbritannien 2011, 127
Min., R: Tomas Alfredson, D: Gary Oldman, John Hurt, Colin Firth
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Happy Birthday, Mientus!
Vielen Dank für die Wünsche! m
Charity für Prominente
Wrestling?
Deine dumpfe Ausdrucksweise lässt darauf schliessen, daß Du offensichtlich zu...
Wrestling?
Dein Artikel ist scheisse