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Geschrieben von Martin Hildebrandt
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History:Zehn Jahre stand die Aquafabrik Butzke (Sanitäranlagen) leer. Abgewickelt. Dem neuen Eigentümer schwebten Luxuslofts vor, doch die wollte der Bezirk nicht. Nun wird das Gebäudeensemble als Kulturstandort vermarktet, was zu einer vielfältigen Nutzung geführt hat. Eine Halle wird nun von der Kreuzberger Musikalischen Aktion (KMA) genutzt. Der Name des großen Konzertraums: Aqua.
Location:
Das Aqua ist kein Club, aber es sieht ein wenig so aus. Die Räume sind
nicht ranzig oder verdreckt, wie man das von ähnlichen Orten kennt,
aber auch nicht steril tot saniert. Der Raum ist auf die Bühne
ausgerichtet, bietet aber dennoch Nebenarme zum Unterhalten. Doch eines
wird klar, wenn man die Halle und die Bar betrachtet: Dies ist kein
Ort, wo man sich hemmungslos betrinken kann.
Konzept:
Die Kreuzberger Musikalische Aktion ist ein gemeinnütziger Verein mit
ganz unterschiedlichen Projekten gegen Fremdenfeindlichkeit. Mit dem
Aqua hat man sich nun einen festen Ort für Konzerte, Kongresse und
Kunstaktionen geschaffen. Aktionen aus dem Kiez für den Kiez könnte ein
Motto sein. Wer eine Veranstaltung im Aqua machen will, sollte den
sozialen Aspekt nicht vernachlässigen.
Musikstile:
Viel Live-Musik von Hip Hop bis Klezmer.
Bar:
Durchschnittliche Preise, also Bier 2,50 Euro u. s. w.
Gäste:
Von jung bis alt, von arm bis reich.
Türpolitik:
Nicht die Kleidung, sondern die Haltung zählt.
Eintritt:
Im sozialverträglichen Rahmen.
Öffnungszeiten:
Sehr verschieden, bitte Programm beachten.
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