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Geschrieben von Dirk Lüneberg
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Cultureclashkomödie – Start am 14.06.Vor mittlerweile 13 Jahren mauserte sich »East is East« zum weltweiten Überraschungshit. Jetzt war es offenbar an der Zeit, an diesen Erfolg noch einmal anzuknüpfen. Wir schreiben mittlerweile nicht mehr das Jahr 1971, sondern sind fünf Jahre weiter in die Zukunft gewandert.
Noch immer betreibt der pakistanische Patriarch George (Om Puri)
zusammen mit seiner britischen Frau Ella (Linda Bassett) eine Imbissbude
im kleinen Städtchen Salford. Ihr gemeinsamer Sohn Sajid (Aqib Khan)
steckt mitten in der Pubertät und rebelliert gegen die antiquierten
Erziehungsideale seines Vaters. Daher beschließt dieser, mit Sajid nach
Pakistan zu fliegen, um dem Jungen dort die guten alten Werte seiner
Heimat näher zu bringen.
Dabei trifft George auf die Familie, die er vor
30 Jahren hat sitzen lassen, und die ihn nicht gerade mit offenen Armen
empfängt. Auch sein Ansehen hat unter der Auswanderung nach England
gelitten und so findet sich George im Land seiner Geburt nicht mehr
zurecht und muss sich fragen, wo er eigentlich hingehört. Ganz anders
ergeht es Sajid, der sich nach einigen Anlaufschwierigkeiten schnell in
dem ihm fremden Land einlebt.
Die nicht sonderlich einfallsreiche Story
wirkt etwas bemüht an die Dramaturgie des ersten Teils angelehnt und der
Humor ist auch nicht gerade der frischeste. Diese märchenhaft
angehauchte Cultureclashkomödie braucht zudem ein bisschen Zeit zur
vollen Charme-Entfaltung, unterhält dann aber sommerlich-unbeschwert.
Großbritannien 2010, 103 Min., R: Andy De Emmony, D: Om Puri, Aqib Khan, Emil Marwa, Raj Bhansali
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