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Christopher Street Day PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Daniel Kasper   

Christopher Street DayWissen schafft Akzeptanz

Das Motto des 34. Berliner Christopher Street Days am 23. Juni zeigt, wie wichtig Toleranz ist. Eigentlich könnte das Wappen der Stadt Berlin getrost alle Farben des Regenbogens zeigen.
Wenige Städte sind so bekannt für ihre Offenheit und Toleranz gegenüber der gleichgeschlechtlichen Liebe wie die Hauptstadt. Dass ihr Bürgermeister homosexuell ist, ist letztlich eine Folge, die Wurzeln dieses Rufes sind allerdings andere: Mit jahrzehntelanger Aufklärungsarbeit und öffentlichen Plattformen der SLBT*-Szene gelang hier der Abbau von Vorurteilen und ein selbstverständlicherer Umgang mit der Thematik als anderswo.

Auch das diesjährige Pride Festival Berlin zeigt das eindringlich. Seit Ende Mai wurden wieder auf mehr als 300 Events die Podien, Bühnen und Ateliers der Stadt zum Sprachrohr der Schwulenszene und der Homophobiegegner. Auch die Christopher Street Day Parade und die dazugehörigen Feierlichkeiten sind Teil des Engagements.

Wobei sich die Gay Community zeitweise selbst behinderte: Ende der 90er Jahre wurden die Veranstalter wegen Kommerzialisierung und Inhaltslosigkeit des Großevents seitens vieler Schwulenrechts-Aktivisten stark kritisiert. Man musste sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Parade zu einer reinen Spaßaktion feierwütiger Homosexueller verkommen sei und der Ernsthaftigkeit des Themas nicht gerecht werde. Das ging soweit, dass 1997 gar eine Alternativparade, der »Transgeniale CSD«, initialisiert wurde.

Der Kritik wurde sich gestellt, und mit den Jahren rückten Anspruch und Wirklichkeit wieder näher zusammen.

Dass der CSD Berlin und vor allem die Parade mittlerweile eine europaweite Institution für Homosexualität und homosexuell Orientierte geworden ist, ist unbestritten. Und auch die Kritik in punkto Inhalt ist viel leiser geworden. Selbst die Paradenroute 2012, die bildhaft an der russischen Botschaft vorbeiführt und damit öffentlich gegen die in Russland politisch vorangetriebene Homophobie-Propaganda demonstriert, macht das deutlich.

* Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bzw. Transsexualität,

Wir verlosen wir noch 3x zwei Plätze auf dem ersten Wagen des Umzuges . Schickt uns Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst

Informationen zum Transgenialen CSD findet ihr hier.




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