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Woody Allen – A Documentary |
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Geschrieben von Martin Schwarz
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Funny Bone – Start am 05.07.Es wurde höchste Zeit, einem der größten Künstler des 20. und 21.
Jahrhunderts einen Dokumentarfilm zu widmen. Für den auf Biopics
spezialisierten US-Regisseur Robert Weide gewährte Woody Allen,
mittlerweile 76 Jahre alt, Einblicke in seine Arbeitsweise.
Neben wunderbaren Archivaufnahmen wie Allens frühe TV-Auftritte reichert Weide seinen Film mit Statements von berühmten Weggefährten an, die ihre Sicht auf den Altmeister kundtun. Da kommt Diane Keaton ebenso zu Wort wie Martin Scorsese oder Penelope Cruz – und Allens Mutter Nettie Konigsberg.
Allmählich formt sich das stimmige Bild einer »Funny Bone«, eines komischen Menschen, der aber durchaus seine Ecken und Kanten hat. Auch jener Skandal wird nicht ausgeklammert, als Allen Anfang der 90er ein Verhältnis mit seiner damals 21-jährigen Adoptivtochter Soon-Yi Previn eingestehen musste und daraufhin die Beziehung zur Schauspielerin Mia Farrow in die Brüche ging.
Jedes Jahr ein Film – so hält es der eingefleischte New Yorker. So entstand im Zeitraum von über 40 Jahren ein breites Œuvre, das zwar einige Aussetzer zu bieten hat, sich aber insgesamt mehr als sehen lassen kann. Der Fan bekommt bei dieser kurzweiligen Dokumentation Tipps, versäumte Werke nachzuholen oder sich den einen oder anderen Streifen wieder mal anzusehen. Am 30. August kommt dann der neueste Allen-Streich »To Rome with Love« ins Kino.
USA 2012, 117 Min., R: Robert Weide, mit Woody Allen, Owen Wilson, Jack Rollins
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