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Geschrieben von Dirk Lüneberg
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Start: 13.03.Tzameti ist Georgisch und heißt nicht anderes als dreizehn, was dem Filmtitel sogleich wieder ein wenig von seinem geheimnisvollen Touch raubt. Weiterhin ist es nicht verwunderlich, dass hier ein in Frankreich lebende Georgier Regie geführt hat und auch der Protagonist ein in Frankreich lebender Georgier ist.
Der heißt Sebastien (Georges Babluani, der Bruder des Regisseurs) und
arbeitet als Dachdecker. Dabei belauscht er durch einen maroden
Dachstuhl hindurch das Gespräch seines schon etwas betagten, vor allem
aber morphiumsüchtigen Auftraggebers. Darin dreht sich alles um einen
geheimnisvollen Brief, der mit einem Schlag die Geldprobleme des
Monsieurs lösen würde. Nachdem der alte Herr an einer Überdosis
gestorben ist, reißt sich Sebastien den Brief unter den Nagel und folgt
den darin erhaltenen Anweisungen, die ihn auf eine Reise durch die
französische Provinz führen. Sehr lange arbeitet Regisseur Gela
Babluani am Spannungsaufbau seines in stilvollem Schwarzweiß gehaltenen
Neo Noir-Thrillers. So weiß man auch als Zuschauer nicht, was
eigentlich das Ziel von Sebastiens ominöser Reise ist. Bis man es dann
endlich erfährt, ist bereits die Hälfte des Films vorbei. Und der sich
nun vor einem auftuende Clou ist von seiner Idee her zwar auf eine
äußerst perverse Weise originell und durchaus spektakulär, rechtfertigt
den langen dramaturgischen Weg dorthin jedoch nur bedingt. Denn streng
genommen bietet Babluanis Thriller grade genug Stoff für einen
knackigen Kurzfilm, der hier dramaturgisch und erzählerisch etwas
ungeschickt auf Spielfilmlänge aufgepustet wurde.
Start: 13.03.
13 Tzameti, 90 Min., R: Gela Babluani, D: Georges Babluani, Pascal
Bongard, Aurélien Recoing, Fred Ulysse, Nicolas Pignon, Vania Vilers
Aktion: Für die Filmpremiere am 13.03. um 20.30 Uhr im Kino in der
Kulturbrauerei verlosen wir 5x2 Karten. Schickt eine Mail mit Namen,
Alter und Stichwort »Tbilissi« an
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Hier läuft der Film
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