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    Elektronisches Großaufgebot  Der A&P Berlin Summer Rave geht in die vierte Runde

    Ab 21 Uhr im Flughafen Tempelhof - Public Viewing ab 19.30 Uhr

    Pascal Arbez alias Vitalic (Foto) weiß, wie man die Massen bewegt. Der druckvolle »Big-Room-Sound« ist das Metier des französischen P...

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  • Samstag

    tim_xavier.jpgAb 23 Uhr im Weekend

    »Viperfish« hieß das Album des Amerikaners Tim Xavier, erschienen 2010 auf seinem Label Clink Recordings, das ihn endgültig in die erste Riege aktueller Electronic Produzenten stiess. ...

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  • Samstag

    AExquisite Feierei Open Airb 24 Uhr im Suicide Circus

    Die Temperaturen steigen und mit ihnen der Feierrahmen. Statt wie gewöhnlich im kleinen Kreise, feiert die Exquisite Feierei Crew diesen Samstag im großen Stile. Drinnen und draußen mit Familie und Freunden.
    ...

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  • [030] Compilation

    030_compilation_tiga.jpgTiga feat. Jake Shears - »Hot In Herre«

    2002 landete der US-Sänger Nelly mit der Originalversion des Songs, dessen Hookline auf einem alten R&B-Klassiker beruht, seinen ersten Nummer 1 Hit in den amerikanischen Billboard Charts. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_4.jpgEnergy 52 - »Café Del Mar«

    Als Kid Paul und Cosmic Baby dieses Stück 1997 veröffentlichten, war die idyllische Vorstellung des hippiesken Urlaubsparadies Ibiza bereits mehr Sehnsucht denn tatsächliche Realität. Für Kid Paul, der es 1989 in der Hochphase des Acidpop als ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_7.jpgApparat - »Circles«

    2010 eröffnete Sascha Ring alias Apparat diesen Song als Intro seines »DJ-Kicks« Beitrags für das Berliner !K7 Label. Innerhalb der internationalen elektronischen Musikszene gilt die Mix-Reihe als Ritterschlag. Ring gehört zu den »Stars« der Szene. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_2.jpgM.A.N.D.Y. vs Booka Shade - »Oh Superman«

    Wenn sich Vier Fünftel des Berliner Get Physical Labels zusammensetzen, um an einem gemeinsamen Track zu schrauben, kann eigentlich nur ein Superlativ herauskommen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_5.jpgDie Raketen - »Tokyo Tokyo« (Ey Mädchen)

    Altmeister Westbam ist schuld. 2002 wurde der Raketen Track auf dem Low Spirit Schwesterlabel Freundschaft Musik veröffentlicht. Dass der Labelbosses den Track auf seinem 2003er »Super DJ Mix Elektropogo Jam 133.3« - Mix-Sample...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_1.jpgSolomun - »Kackvogel«

    Über zwei Millionen Klicks für das Youtube-Video mit dem tänzelnden Friedrich Lichtenstein. Dass nennt man dann einen Hit. Entschuldigung, in diesem Fall müssen wir von einer Hymne sprechen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_6.jpgHumate - »Love Stimulation«

    Drei minus Zwei macht Eins. Heute besteht das Trio Humate nur nach aus Gerrit Friedrichs, der das Musikprojekt 1992 mit Oliver Huntemann und Patrick Kjonberg gründete. Bereits ein Jahr später konnte man den ersten kleinen Clubhit verbuchen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_8.jpgTrentemøller - »Moan«

    Danish Dynamite - Begriff, der gern herangezogen wird, wenn unsere nördlichen Nachbarn Abgesandte gen Süden schicken, die uns begeistern. Anders Trentemøller gehört heute zu den erfolgreichsten Produzenten seiner Zunft. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_3.jpgMarmion - »Schöneberg«

    Nach dem Fall der Mauer erlebte Berlin mit Clubs wie Planet, später E-Werk, WMF, Elektro, KitKat, Bunker und Tresor einen elektronischen Boom. Marcos López und Mijk Van Dijk alias Marmion setzen mit ihrer Debüt EP »Berlin« (1993) eine erste Duftmarke....

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_7.jpgKollektiv Turmstraße: »Grillen im Park«

    Das Kollektiv von der Moabiter Turmstraße beschreibt in seinem Song ein Berliner Lebensgefühl, das bei den ersten Sonnenstrahlen ausgiebig gelebt wird. ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_4.jpg2raumwohnung: »Wir trafen uns in einem Garten« (mit Woody)

    Eigentlich als Untermalung für eine Zigarettenwerbung gedacht, landete dieser Song im Jahr 2000 aufgrund toller Remixe schnell auf den Plattentellern der Berliner DJ-Elite. ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_3.jpgJosh Wink: »Higher State of Consciousness« (Original Tweekin Acid Funk Mix)

    Mehr Acid-Pfiepen konnte man 1995 und in den Folgejahren nicht bekommen. Einer der Hits des elektronischen Genres, der bis heute in immer neuen Interpre...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_8_heute.jpegRaz Ohara & The Odd Orchestra: »Kisses«

    Der Berliner Däne Raz Ohara geht seinen eigenen, ganz besonderen Weg. Der Singer/Songwriter verbindet die Intimität eines analog akustischen Solo-Musikers mit den facettenreichen Möglichk...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_1.jpgMembers Of ­Mayday: »Sonic Empire«

    Die Mayday gilt bis heute als größte Indoor-Rave Veranstaltung Deutschlands. Angefangen hat es im Dezember 1991 in Berlin-Weißensee. ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_5.jpgSteve Bug: »A Night Like This«

    Wenn man von den ganz frühen Techno-Produktionen absieht, die aufgrund der minimalen technischen Möglichkeiten recht spartanisch daher kamen, kann man mit Recht behaupten, ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_6_heute.jpgBorneo & ­Sporenburg: »This Is Music Added To My Day« (Pop Version)

    Borneo & Sporenburg kann man wohl mitnichten als One-Hit Wonder bezeichnen. Das meinen wir gar nicht böse, denn wer einen so wundersch&ou...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_2.jpgDa Hool: »Meet Her At The Loveparade«

    Als die Love Parade am 1. Juli 1989 unter dem Motto »Friede, Freude, Eierkuchen« erstmals über den Berliner Kurfürstendamm zog, ahnte niemand der 150 Beteiligten, ...

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[030] im Interview mit Moguai PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Stefan Guther   

MoguaiTechno und Emotionen

Zwischen seinen DJ-Touren in Asien, Indien und Nordamerika gastierte Moguai bei der [030] Geburtstagsparty 2012

Die erste Platte von André Tegeler alias Moguai erschien vor 18 Jahren. Inzwischen ist er einer der erfolgreichsten DJs weltweit und hat vom Ruhrpott aus die elektronische Musik in Deutschland mitgeprägt. In Berlin bewegte Moguai die Massen zuletzt beim »Summer Rave«.


Wann warst du das erste Mal raven in Berlin?

Das muss die Mayday 1994 gewesen sein. Ich bin mit der Cosmic Club Crew, das sind heute die Leute von Elevator, in einem Bus voller Raver aus Münster angereist. Am Abend zuvor hatte ich dort eine Mayday warm-up Party mit Roland Casper gespielt. Die ging bis morgens um 6 Uhr. Von dort fuhren wir direkt in die Halle in Weißensee. Als wir ankamen, ging’s sofort los. Außerdem sind wir damals öfter an einem Freitagmittag aus dem Ruhrgebiet einfach mal so ein Wochenende nach Berlin gefahren, um im Walfisch, WMF oder E Werk zu feiern.

Wie bist du zu Techno gekommen?

Zuerst hörte ich vor allem Punk, weil ich damals sehr viel geskatet bin und auf Contests bei Halfpipe Runs immer die Musik lief. Ausgegangen bin ich meistens in Düsseldorf – im Ratinger Hof. Irgendwann in einer Sonntagnacht haben die dort Tekknozid Partys veranstaltet. Ich sah den DJ in Camouflage auflegen, sah das bunt gemischte Publikum total abgehen und dachte nur: Das ist mein Ding. Da ich schon immer in einer Band spielen wollte, wurden aus der Gitarre zwei Technics MK2. Im Techno fand ich die gleiche Energie wie vorher im Punk. So fing für mich alles an.

Was hast du von damals bis heute mitgenommen?

Dass es als DJ darum geht, musikalische Geschichten zu erzählen und eine Verbindung zu dir und dem Publikum zu schaffen. Diese Art von DJing begleitet mich von Anfang an.
Ich sehe das wie ein Gespräch, das gut, aber auch schlecht sein kann. Wichtig ist doch, dass dein Gegenüber dir folgen kann. Bei den meisten Upcoming-DJs geht es nur darum, einen Track nach dem anderen zu spielen und nicht unbedingt um musikalische Geschichten, die aus verschiedenen Genres bestehen und durch das Spielen zu einem Ganzen werden. Ich habe mich noch nie auf eine Richtung festlegen können, weil mir einfach zu viel verschiedene Musik gefällt. Mir geht es um Emotionen. Spüre ich sie, spürt das auch das Publikum und die Ebene ist da.

Neben deinem Zuhause im Ruhrgebiet hast du seit Anfang des Jahres auch eine Wohnung in Berlin. Was schätzt du am Berliner Nachtleben?

Für mich ist Berlin immer noch ein Techno-Abenteuerland. Der Sound passt zu der Stadt wie fast zu keiner anderen. Von der Clublandschaft her kenne ich keine Stadt, die so vielseitig ist und so mega coole Locations hat. Berlin hat für mich an seiner Magie nichts verloren. Trotzdem bin ich immer noch ein Kind des Ruhrgebiets und das wird auch so bleiben. Ich mag die Mischung aus Ruhrgebiet und Berlin – für mich eine perfekte Mischung.

Was geht ab bei deinem DJ-Set zur [030] Geburtstagsparty?

Na, dass wir eine gute Zeit zusammen haben und dass der 18. so richtig gefeiert wird! Ich spiele ein Set aus Live und DJing, viele meiner Tracks in neuen Edits, aber auch Musik von anderen Acts. Getreu meinem Motto: Emotional, Vintage, Techno, Electro, Punkrock.

Das Interview führte Stefan Guther



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