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    030_compilation_tiga.jpgTiga feat. Jake Shears - »Hot In Herre«

    2002 landete der US-Sänger Nelly mit der Originalversion des Songs, dessen Hookline auf einem alten R&B-Klassiker beruht, seinen ersten Nummer 1 Hit in den amerikanischen Billboard Charts. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_4.jpgEnergy 52 - »Café Del Mar«

    Als Kid Paul und Cosmic Baby dieses Stück 1997 veröffentlichten, war die idyllische Vorstellung des hippiesken Urlaubsparadies Ibiza bereits mehr Sehnsucht denn tatsächliche Realität. Für Kid Paul, der es 1989 in der Hochphase des Acidpop als ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_5.jpgDie Raketen - »Tokyo Tokyo« (Ey Mädchen)

    Altmeister Westbam ist schuld. 2002 wurde der Raketen Track auf dem Low Spirit Schwesterlabel Freundschaft Musik veröffentlicht. Dass der Labelbosses den Track auf seinem 2003er »Super DJ Mix Elektropogo Jam 133.3« - Mix-Sample...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_7.jpgApparat - »Circles«

    2010 eröffnete Sascha Ring alias Apparat diesen Song als Intro seines »DJ-Kicks« Beitrags für das Berliner !K7 Label. Innerhalb der internationalen elektronischen Musikszene gilt die Mix-Reihe als Ritterschlag. Ring gehört zu den »Stars« der Szene. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_2.jpgM.A.N.D.Y. vs Booka Shade - »Oh Superman«

    Wenn sich Vier Fünftel des Berliner Get Physical Labels zusammensetzen, um an einem gemeinsamen Track zu schrauben, kann eigentlich nur ein Superlativ herauskommen. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_1.jpgSolomun - »Kackvogel«

    Über zwei Millionen Klicks für das Youtube-Video mit dem tänzelnden Friedrich Lichtenstein. Dass nennt man dann einen Hit. Entschuldigung, in diesem Fall müssen wir von einer Hymne sprechen. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_6.jpgHumate - »Love Stimulation«

    Drei minus Zwei macht Eins. Heute besteht das Trio Humate nur nach aus Gerrit Friedrichs, der das Musikprojekt 1992 mit Oliver Huntemann und Patrick Kjonberg gründete. Bereits ein Jahr später konnte man den ersten kleinen Clubhit verbuchen. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_8.jpgTrentemøller - »Moan«

    Danish Dynamite - Begriff, der gern herangezogen wird, wenn unsere nördlichen Nachbarn Abgesandte gen Süden schicken, die uns begeistern. Anders Trentemøller gehört heute zu den erfolgreichsten Produzenten seiner Zunft. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_3.jpgMarmion - »Schöneberg«

    Nach dem Fall der Mauer erlebte Berlin mit Clubs wie Planet, später E-Werk, WMF, Elektro, KitKat, Bunker und Tresor einen elektronischen Boom. Marcos López und Mijk Van Dijk alias Marmion setzen mit ihrer Debüt EP »Berlin« (1993) eine erste Duftmarke....

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_4.jpg2raumwohnung: »Wir trafen uns in einem Garten« (mit Woody)

    Eigentlich als Untermalung für eine Zigarettenwerbung gedacht, landete dieser Song im Jahr 2000 aufgrund toller Remixe schnell auf den Plattentellern der Berliner DJ-Elite. ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_3.jpgJosh Wink: »Higher State of Consciousness« (Original Tweekin Acid Funk Mix)

    Mehr Acid-Pfiepen konnte man 1995 und in den Folgejahren nicht bekommen. Einer der Hits des elektronischen Genres, der bis heute in immer neuen Interpre...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_6_heute.jpgBorneo & ­Sporenburg: »This Is Music Added To My Day« (Pop Version)

    Borneo & Sporenburg kann man wohl mitnichten als One-Hit Wonder bezeichnen. Das meinen wir gar nicht böse, denn wer einen so wundersch&ou...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_5.jpgSteve Bug: »A Night Like This«

    Wenn man von den ganz frühen Techno-Produktionen absieht, die aufgrund der minimalen technischen Möglichkeiten recht spartanisch daher kamen, kann man mit Recht behaupten, ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_1.jpgMembers Of ­Mayday: »Sonic Empire«

    Die Mayday gilt bis heute als größte Indoor-Rave Veranstaltung Deutschlands. Angefangen hat es im Dezember 1991 in Berlin-Weißensee. ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_7.jpgKollektiv Turmstraße: »Grillen im Park«

    Das Kollektiv von der Moabiter Turmstraße beschreibt in seinem Song ein Berliner Lebensgefühl, das bei den ersten Sonnenstrahlen ausgiebig gelebt wird. ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_8_heute.jpegRaz Ohara & The Odd Orchestra: »Kisses«

    Der Berliner Däne Raz Ohara geht seinen eigenen, ganz besonderen Weg. Der Singer/Songwriter verbindet die Intimität eines analog akustischen Solo-Musikers mit den facettenreichen Möglichk...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_2.jpgDa Hool: »Meet Her At The Loveparade«

    Als die Love Parade am 1. Juli 1989 unter dem Motto »Friede, Freude, Eierkuchen« erstmals über den Berliner Kurfürstendamm zog, ahnte niemand der 150 Beteiligten, ...

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BerMuDa-Organisator Ulrich Wombacher im Interview PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Friedrich Reip   

BermudaWir wollen uns nicht missbrauchen lassen

Gerade erst ist die Berlin Music Week (BMW) zu Ende gegangen, da sind auch schon wieder die nächsten Termine dick rot im Kalender zu umkringeln:
Bereits zum vierten Mal finden vom 31. Oktober bis zum 3. November die BerlinMusicDays (BerMuDa) statt – vier Tage lang Workshops, Vorträge, Ausstellungen und natürlich jede Menge Partys in über vierzig Clubs. Ein Gespräch mit Ulrich Wombacher, Organisator der BerMuDa und Manager des Watergate, über Musik und Politik in Berlin...

Warum habt ihr euch entschieden, eine von der BMW unabhängige Veranstaltung zu organisieren?

Als wir die BerMuDa vor drei Jahren nach dem Wegfall der Popkomm gegründet haben, hat die Stadt uns gefragt, ob wir uns in das Format der BMW eingliedern wollen. Allein wegen der –freundschaftlichen – Konkurrenzsituation war das aber schon schwierig. Vor allem aber versucht Berlin so, zahlungskräftige Investoren in die Stadt zu holen – und arbeitet so im Grunde an unserer Verdrängung. Die Stadt verkauft sich nach außen als junger, kreativer Spot, will damit aber nicht andere junge Kreative anziehen, sondern das dicke Geld.

030_03_bermuda_uli_foto_christian_olofsson_cr.jpgAnders als die Berlin Music Week werdet ihr also nicht vom Senat unterstützt...

Richtig, denn wir wollen uns nicht missbrauchen lassen für ein Medium, dass nicht wirklich aus ehrlichen Gründen geschaffen wurde. Ich glaube nicht, dass wir uns langfristig als Clubszene halten können, wenn wir uns einer solchen städtisch geplanten Musikwoche anschließen. Wir existieren vielmehr trotz der Politik der Stadt. Wenn Clubs wirklich in Probleme geraten, springt für uns dort doch im entscheidenden Moment niemand in die Bresche!

Es heißt dann gern, die Berliner Szene verändere und entwickle sich eben...

Dabei ist das ein großes Missverständnis: Es ist kein tolles »Kennzeichen« der Berliner Szene, dass sie sich ständig neu erfindet und durch die Gegend zieht: Das geschieht ja nicht freiwillig, sondern in Folge der Verdrängung durch Investoren.

Die Besitzer des Kater Holzig haben gerade den Zuschlag für die Bespielung ihres früheren Bar 25-Geländes erhalten – das ist doch ein Signal gegen das Konzept Mediaspree?

Langfristig wird es immer schwieriger. Berlin geht den gleichen Weg wie andere internationale Metropolen, ob London, New York oder Paris. Letztendlich geht es um die Kapitalisierung von Quadratmetern. Dass derzeit in Berlin so auf die Touristen geschimpft wird, ist eines der irrwitzigen Szenarien einer solchen Entwicklung. Dabei halten die eigentlichen Schuldigen ganz oben die Marionettenstäbchen, sitzen an den Reißbrettern und planen ganze Bezirke um.

Wird diese Problematik im Rahmen der Panels der BerMuDa thematisiert?

Ja, aber es ist nicht mehr Kerninhalt unseres Programms. Wir haben uns da emanzipiert: Wir wollen uns nicht mehr im ständigen Untergrundkampf gegen etablierte Strukturen in der Politik präsentieren, sondern uns stattdessen mit den hausgemachten Themen in der Clubkultur auseinandersetzen. Das ist in diesem Jahr vor allem die GEMA, gerade auch, weil das Thema uns Clubbetreiber wirklich allesamt betrifft.

Welche Konsequenzen erwartet ihr, falls das neue Tarifgesetz wie geplant realisiert wird?

Es entstünde eine Belastung, die Clubs an den Rand der Existenzfähigkeit drückt. Im Clubbereich wird nicht fair abgerechnet – zumal die Künstler, deren Musik in den Clubs gespielt wird, nach wie vor nicht von den Ausschüttungen profitieren würden. Die GEMA wertet ja nicht Playlists einzelner Clubs aus und hat daran auch gar kein Interesse. Stattdessen verwendet sie 200 in ganz Deutschland verteilte Blackboxen, die einmal pro Woche eine Stunde Club-Airplay aufzeichnen. Die GEMA beansprucht mit dem Prinzip eine 95%ige Treffsicherheit. Tatsächlich aber entsteht so ein völlig verzerrtes Bild.

Bei aller Ernsthaftigkeit in der Thematik: Worauf freust du dich in Zusammenhang mit den BerMuDa am meisten?

Ich freue mich vor allem, dass wieder so viele Clubs beteiligt sind. Mit „In-Edit“ schließt sich uns in diesem Jahr ein unabhängiges Filmfestival an, bei dem Musikfilme gezeigt werden. Eine super Veranstaltung sind auch die Musiktechniktage vom „de:bug“-Magazin, wo man die Entstehung der Musik, die irgendwann in Clubs läuft, quasi von den kleinsten Anfängen an verfolgen kann. Hier sieht man die Keimzelle von all dem, was später passiert. Und ich freue mich, dass wir mit dem Kater Holzig eine Art Festivalzentrale gefunden haben. Der Club repräsentiert Berlins jetzige Situation: eine rohe Location, in der es schon so riecht, als käme morgen der Bagger, betrieben von Leuten, die wirklich Lust haben auf Kultur und nicht nur monetär denken. Es ist ein kultureller Schmelztiegel mitten in der Stadt – so etwas gibt es dann eben doch nirgendwo anders.

Das Interview führte Friedrich Reip

Info

Berlin Music Days (BerMuDa)
31.10. bis 03.11. Tagesveranstaltungen und Clubnächte in über 40 Locations, In-Edit Filmfestival, Musiktechniktage und das BerMuLab im Katerholzig
Das Programm: bermuda-berlin.de

Fly Bermuda Festival
Sa 03.11. ab 20 Uhr im Flughafen Tempelhof, Eingang Hangar 2 am Columbiadamm
Mehr zu BerMuDa-Programm und dem Festival und Line-up in der nächsten [030] Ausgabe
flybermuda-festival.de



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