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    Tomorrow's World Um 21 Uhr im Magnet Club

    Keine Sorge, Air haben sich nicht etwa aufgelöst, eine Hälfte des Duos will nur mal zwischendurch etwas anderes machen.  ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_4.jpgEnergy 52 - »Café Del Mar«

    Als Kid Paul und Cosmic Baby dieses Stück 1997 veröffentlichten, war die idyllische Vorstellung des hippiesken Urlaubsparadies Ibiza bereits mehr Sehnsucht denn tatsächliche Realität. Für Kid Paul, der es 1989 in der Hochphase des Acidpop als ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_7.jpgApparat - »Circles«

    2010 eröffnete Sascha Ring alias Apparat diesen Song als Intro seines »DJ-Kicks« Beitrags für das Berliner !K7 Label. Innerhalb der internationalen elektronischen Musikszene gilt die Mix-Reihe als Ritterschlag. Ring gehört zu den »Stars« der Szene. ...

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    030_03_2_decades_compilation_cover_1.jpgSolomun - »Kackvogel«

    Über zwei Millionen Klicks für das Youtube-Video mit dem tänzelnden Friedrich Lichtenstein. Dass nennt man dann einen Hit. Entschuldigung, in diesem Fall müssen wir von einer Hymne sprechen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_2.jpgM.A.N.D.Y. vs Booka Shade - »Oh Superman«

    Wenn sich Vier Fünftel des Berliner Get Physical Labels zusammensetzen, um an einem gemeinsamen Track zu schrauben, kann eigentlich nur ein Superlativ herauskommen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_5.jpgDie Raketen - »Tokyo Tokyo« (Ey Mädchen)

    Altmeister Westbam ist schuld. 2002 wurde der Raketen Track auf dem Low Spirit Schwesterlabel Freundschaft Musik veröffentlicht. Dass der Labelbosses den Track auf seinem 2003er »Super DJ Mix Elektropogo Jam 133.3« - Mix-Sample...

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  • Montag

    Seelensauna Bild: Ben WolfAb 12 Uhr im Lichtpark

    Seelensauna, was für ein schöner Name. Wen wundert es da, dass der elektronische Aufsteiger 2012, Wankelmut (Foto), bei dem kleinen Label mit von der Partie ist.
    ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_3.jpgMarmion - »Schöneberg«

    Nach dem Fall der Mauer erlebte Berlin mit Clubs wie Planet, später E-Werk, WMF, Elektro, KitKat, Bunker und Tresor einen elektronischen Boom. Marcos López und Mijk Van Dijk alias Marmion setzen mit ihrer Debüt EP »Berlin« (1993) eine erste Duftmarke....

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_6.jpgHumate - »Love Stimulation«

    Drei minus Zwei macht Eins. Heute besteht das Trio Humate nur nach aus Gerrit Friedrichs, der das Musikprojekt 1992 mit Oliver Huntemann und Patrick Kjonberg gründete. Bereits ein Jahr später konnte man den ersten kleinen Clubhit verbuchen. ...

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  • [030] Compilation

    030_03_2_decades_compilation_cover_8.jpgTrentemøller - »Moan«

    Danish Dynamite - Begriff, der gern herangezogen wird, wenn unsere nördlichen Nachbarn Abgesandte gen Süden schicken, die uns begeistern. Anders Trentemøller gehört heute zu den erfolgreichsten Produzenten seiner Zunft. ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_3.jpgJosh Wink: »Higher State of Consciousness« (Original Tweekin Acid Funk Mix)

    Mehr Acid-Pfiepen konnte man 1995 und in den Folgejahren nicht bekommen. Einer der Hits des elektronischen Genres, der bis heute in immer neuen Interpre...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_1.jpgMembers Of ­Mayday: »Sonic Empire«

    Die Mayday gilt bis heute als größte Indoor-Rave Veranstaltung Deutschlands. Angefangen hat es im Dezember 1991 in Berlin-Weißensee. ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_4.jpg2raumwohnung: »Wir trafen uns in einem Garten« (mit Woody)

    Eigentlich als Untermalung für eine Zigarettenwerbung gedacht, landete dieser Song im Jahr 2000 aufgrund toller Remixe schnell auf den Plattentellern der Berliner DJ-Elite. ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_5.jpgSteve Bug: »A Night Like This«

    Wenn man von den ganz frühen Techno-Produktionen absieht, die aufgrund der minimalen technischen Möglichkeiten recht spartanisch daher kamen, kann man mit Recht behaupten, ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_2.jpgDa Hool: »Meet Her At The Loveparade«

    Als die Love Parade am 1. Juli 1989 unter dem Motto »Friede, Freude, Eierkuchen« erstmals über den Berliner Kurfürstendamm zog, ahnte niemand der 150 Beteiligten, ...

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  • [030] Compilation

    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_7.jpgKollektiv Turmstraße: »Grillen im Park«

    Das Kollektiv von der Moabiter Turmstraße beschreibt in seinem Song ein Berliner Lebensgefühl, das bei den ersten Sonnenstrahlen ausgiebig gelebt wird. ...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_6_heute.jpgBorneo & ­Sporenburg: »This Is Music Added To My Day« (Pop Version)

    Borneo & Sporenburg kann man wohl mitnichten als One-Hit Wonder bezeichnen. Das meinen wir gar nicht böse, denn wer einen so wundersch&ou...

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    030_05_10_platten_030_-_2decades_compilation_cover_8_heute.jpegRaz Ohara & The Odd Orchestra: »Kisses«

    Der Berliner Däne Raz Ohara geht seinen eigenen, ganz besonderen Weg. Der Singer/Songwriter verbindet die Intimität eines analog akustischen Solo-Musikers mit den facettenreichen Möglichk...

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Fritz Kalkbrenner im Interview PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Stefan Guther   

Das neue Album Bild: Torben Conrad»Das Melancholische meines Gesangs ist auch meinem Charakter geschuldet«

Der exklusive Berlin Live-Auftritt beim Fly BerMuDa-Festival und das neue Album:


Was hat sich seit »Sky and Sand« für dich verändert?

Natürlich viel. Aber wenn bei einem Künstler ein Überaugenmerk auf eine Nummer gelegt wird, kann sich das auch zu einer Hassliebe verwandeln,was bei mir in Wellen ging. Unterm Strich hat das funktioniert wie ein Türöffner mit einem erhöhten Interesse einer breiteren Öffentlichkeit für meine Musik. Allein aus dem letzten Jahr bin ich mit 130 Shows herausgegangen, was echt viel ist.

Bist du des Reisens als Live-Act überdrüssig geworden?

Der Titel meines neuen Albums bezieht sich weniger darauf, als Live-Musiker unterwegs und krank zu sein. Eine Reise kann auch über einen bestimmten Lebensabschnitt gehen, darauf schauend, was man bisher vollführt hat. Und wenn die Balance nicht stimmt, ist man eigentlich zum Niedergang verdammt. Gerade in der Clubmusik stehen sich Dinge wie Exzess und Vernunft gegenüber. Was meine Tourneen anbelangt, macht mir das immer noch sehr viel Spaß.

Hattest du einen Erfolgsdruck für das zweite Album?

Über Leistungserwartungen habe ich gar nicht nachgedacht. Das hätte auch nicht zum Guten geführt, wenn ich versucht hätte mit der Brechstange irgendwelche Erwartungen zu erfüllen. Es gibt diesen Spruch, der mal im Indie-Rock geprägt wurde: Für das erste Album hast du das halbe Leben Zeit und für das zweite nicht mal ein Jahr.

Wenn man dann nicht so was wie einen roten Faden hat, also nicht genau weiß, wie man sich im zweiten Album ausrücken will, dann kann es wirklich schwierig werden. Bei mir war das glücklicherweise nicht der Fall. Ich habe schon sehr früh gewusst, wie sich der Klang verändert und welche Zugrichtung das Album nehmen soll.

Im Vergleich zum Debüt ist der Sound jetzt glatter und perfekter. Die Lust zur Instrumentierung ist größer geworden und der Wille, dass die Kompositionen besser werden. Ich muss jetzt schon fast die Bremse treten, um nicht zu glatt zu werden. Es hat ja schon ein paar Leute gegeben, die wegen dem Hang zur Perfektion in Schönheit gestorben sind. Vielleicht muss ich mal wieder ein paar schmutzige Clubnummern machen.  
Durch deinen Gesang wirkt das neue Album sehr melancholisch.

Viele Aspekte des täglichen Lebens sind viel zu gebrochen, viel zu ­zweischneidig für eine einförmige Emotion. Nur positiv und gut wäre zu flach, dafür ist das Leben viel zu kompliziert und manchmal auch unangenehm. Schwermut ist eine kräftige Emotion und wirkt meistens länger nach. Das Melancholische meines Gesangs ist zum Teil auch meinem Charakter geschuldet. Trotzdem bin ich ein lebenslustiger Typ—das widerspricht sich ja nicht.

Entstanden ist das Album in den neuen Suol-Studios in Kreuzberg, dem kreativen Zentrum Berlins. Hat dich die Umgebung beeinflusst?

Als wir das Album gemacht haben, war es noch Sommer. Draußen vor der Tür waren Unmengen an Menschen unterwegs—ein wilder Ameisenhaufen. Aber wir haben trotzdem alles sehr zügig und produktiv durchgezogen. Wir haben nichts liegen oder uns ablenken lassen.

Ihr seid nicht mal schnell um die Ecke in einen der vielen Clubs gegangen?

Vielleicht gerade weil wir in der Nähe des Geschehens sind, mussten wir nicht raus. Anders wäre es wohl gewesen, wenn wir das Album  in Lankwitz produziert hätten, dann wären wir doch mal ins Watergate gefahren. Die mögliche Ablenkung war eher ein kreativer Ansporn.

Du spielst bei Fly BerMuDa deinen einzigen Berlin-Gig.

Dass ich nicht so oft in Berlin spiele, ist den Tour-Plänen geschuldet. Es gibt einfach zu viele Orte, die man beackern muss. Vor anderthalb Wochen bin ich aus Australien zurückgekommen. Da sucht man sich schon die Rosinen aus. Ich habe mich jedenfalls gefreut, als die Jungs vom Watergate für das Booking angefragt haben. Uli und Stoffel kenne ich schon ewig. Letztes Jahr war das eine tolle Show, die ich dort gespielt habe. Das mache ich natürlich gerne wieder. Auch ist das ein angenehmer Zufall: Mein Bruder Paul wurde für's Berlin Festival gebucht und ich für Fly BerMuDa—beides auf demselben Gelände. Wir haben das als schön paritätisch empfunden.

Das Interview führte Stefan Guther

Sa 03.11. ab 20 Uhr Fly BerMuDa ­Festival im Flughafen Tempelhof
Infos & Tickets: flybermuda-festival.de


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