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Geschrieben von Jens Fischer
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Kunsthalle Koidl, Halle am Wasser, Blumengroßmarkt
Der Spatenstich für die Temporäre Kunsthalle am Schlossplatz wurde am 06. Juni gesetzt. Derweil läuft bereits die Suche nach der permanent prestigeträchtigen Nachfolgehalle. In der Hoffnung, DIE Berliner Kunsthalle der Zukunft zu werden, gehen mehrere Kunsthallen an den Start.
Die »Halle am Wasser« im Hamburger Bahnhof eröffnete zum Gallery
Weekend und ist der erste Baustein eines 40 Hektar großen Kunstcampus.
Direkt gegenüber der Rieck-Halle soll sie internationale Galerien
beherbergen. Der Blumengroßmarkt in Kreuzberg ist die wohl größte
Alternative: 6.000 qm Tulpenzwiebellagerraum lechzen ab 2010 nach
kultureller Nutzung. Der Blumengroßmarkt wird von vielen Berliner
Künstlern und Institutionen als perfekte Lösung angesehen. Die
Kunsthalle Koidl nennt sich zwar Kunsthalle, bietet aber zu wenig
Platz. Schokoladenfan Koidl stellt dort außerdem weniger Berliner
Kunst, sondern private, oftmals nie gezeigte Sammlungen aus. Wann um
die permanente Kunsthalle entschieden wird, ist vorerst nicht
abzusehen. Das »ob« wird lange nicht mehr diskutiert. Obwohl Berlin
irgendwie schon eine riesige Galerie ist - siehe Urban Affairs.
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