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Geschrieben von Tim Schäfer
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Balsam für die russische SeeleRussland und Hip Hop. Ein ungleiches Paar. Gut, dass es DJ Vadim gibt, der mit seinem kreativen Schaffen seit Jahren beweist, dass sich fern der putin’schen Weltanschauung durchaus frei und intelligent musizieren lässt.
Anfang der Neunziger hat sich der gebürtige St. Petersburger auf den
Weg nach London gemacht, wo er sich ganz ungefiltert der eigenen
Klangvorstellung hingeben konnte. Mit Erfolg. Bereits 1992 unterschrieb
er einen Plattenvertrag bei Ninja Tune, zu jener Zeit eine der
innovativsten Keimzellen der englischen Beat-Gemeinde, der Geburtsort
des Trip Hop. Mit Hilfe seiner einzigartigen Loop- und Sample Collagen
konnte sich der junge Russe binnen kürzester Zeit integrieren.
Doch
trotz der schnellen Assimilation in seiner neuen Heimat, bewies Vadim
auf seinen Platten auch weiterhin eine enge Bindung zu seinem
russischen Mutterland. Der Hang zur Melancholie, wie er den Russen
nachgesagt wird, ist in seiner Musik unüberhörbar. Das schien auch
anderen zu gefallen, denn im Laufe der Jahre bedienten sich namhafte
Künstler, wie die Roots, Morcheeba oder Kraftwerk von den Vadimschen
Beatgerüsten. So ist im Laufe der Jahre aus dem emigrierten Beatbastler
ein international anerkannter Produzent geworden.
Mit seiner neuen
Wahlheimat New York hat DJ Vadim ein Zuhause gefunden, das bei ihm
gelegentliche Freudenschreie auslösen müsste. Denn hier begann in den
1970ern das Herz der Hip Hop Kultur zu schlagen. Die Beatstreet vor der
Tür. Von Melancholie keine Spur mehr. New York. Balsam für Vadims
russische Seele.
www.myspace.com/djvadim
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Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
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Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44