| Osten = Westen? |
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| Geschrieben von Marcello / Satire | |||||||||||
Seite 1 von 2 Alle fliehen vor dem Mainstream. Der »Undergroundler« möchten sich aus der Belanglosigkeit erheben, und gleichzeitig diese Sehnsucht mit anderen teilen.
Absurderweise träumt davon auch jeder DSDS-Superstar: alleine auf der
Bühne, aber vor einem Millionenpublikum.In Subkulturen soll anspruchsvolle Musik als Abgrenzung dienen: „Wir hören, was andere Scheisse finden!" Das Gleiche sagen aber auch Anhänger von "Tokio Hotel". Vielleicht unterscheidet ein extremer Vollrausch, den Szenerevoluzzer vom Spiesser? Nicht wirklich, denn der Flatratesuff gehört in jede Dorfdisse. Drogen können helfen, lästige Widersprüche aufzuheben: „Wenn ich mich richtig anstreng...bin ich voll relaxt!" Mit dem "Illegal"-Image lässt sich der Psydo-Underground kommerziell vergolden. Für den Nervenkitzel "Bullenterror" zahlt man am Brettertresen gerne mehr. Mittlerweile findet selbst die blonde Mainstream-Maus das schick. Steht man mit so einem 5 Euro-Bier bei einem Live8-Konzert, hat der Besucher sogar das bequeme Gefühl, damit gegen die Weltarmut gekämpft zu haben. Für die "Freiheit Tibets" schickte eine Schauspieleragentur ihre Promis mit einer verrückten PR-Kissenschlacht in den Ring. Nicht etwa in einer Betten-Boutique, sondern in der Bar25. Gratis-Werbung für die Agentur: ihre Gesichter grinsten in der Presse. Mit ähnlichen Kulturangeboten kämpfte man gegen das "Mediaspree-Projekt" und gewann den Bügerentscheid! "Mediaspree" wird kommen, denn der Bezirk "Kreuzhain" wird eine Entschädigung von 164,7 Millionen Euro nicht an die Investoren zahlen können. Vor allem, wenn semilegale Clubs sich vor Steuern drücken. Außer die Clubcommission sammelt eifrig für "Hippie-Reservate mit Spreeblick"! Abwanderungen nach Brandenburg unausweichlich? Doch das muss nicht sein:City West liegt so nah und ist billiger. Das "Haus Cumberland" kostet nur läppische 38 Millionen! Samstagnacht (12.07.) passierte das Unvorstellbare: Aus Westen wurde Osten! Sechs Mainstream-Betreiber kämpften mit einer Underground-Party am Kudamm 193-194 gegen die Umbau-Pläne der Orco Group. Der Immobiliengigant will das geschichtsträchtige Haus in eine Einkaufspassgage verwandeln.Durch Mundpropaganda gerufen, standen ca. 500 "Raver" davor, die sich als Yuppies verkleidet hatten: z.B. in Zuhälteranzügen. Die Parallele zur semilegalen Spreeszene verdichtete sich, als ich zwischen all den Halbwelt-Schickies den Kreuzhainer Dem Veranstalter blieb nichts anderes übrig, als die Leute mit einem Megafon in umliegende Clubs zu schicken. Die Kluft zwischen Underground und Mainstream, zwischen Ost und West schliesst sich. Nur gelangweilte Kinder aus Wohlstands-Gesellschaften kämpfen verbissen um Gegensätze! Weiter zum Rück-Blick ...
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Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44