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Geschrieben von Dirk Lüneberg
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Start: 23.12.Das Szenario ist eigentlich klassisch: Der zwölfjährige Oskar (Kare Hedebrant) ist ein Einzelgänger, fasziniert von Mordfällen, in seiner Klasse ein Außenseiter und lebt aufgrund der Scheidung seiner Eltern allein mit seiner Mutter, die jedoch den ganzen Tag arbeiten gehen muss.
Die vor kurzem mit ihrem Vater in die Nachbarwohnung gezogene
gleichaltrige Eli (Lina Leandersson) gibt sich ähnlich introvertiert,
was Oskar zu der Hoffnung veranlasst, in ihr endlich eine Freundin zu
finden. Doch als sich in der Nachbarschaft eigenartige Unfälle und
Todesfälle häufen, ahnt Oskar, dass mit Eli irgendetwas nicht stimmen
kann – und er soll Recht behalten, denn Eli ist eine Vampirin. Nur
leider liegt ihr das für sie überlebenswichtige Aussaugen von Menschen
überhaupt nicht, sodass ihr Vater durch gelegentliche Morde für den
nötigen Nachschub an frischem Blut sorgen muss. Als der überraschend
stirbt, ist Eli ganz auf sich gestellt.
Nur Oskar bietet ihr seine
Hilfe an. Diesem im Teenie-Milieu angesiedelten Vampirfilm gelingt das
Kunststück, dem Genre eine neue, stark menschelnde Seite hinzuzufügen
und dabei gleichzeitig auf die klassischen Grusel- und Horrorszenen
sowie auf brutale Blutsaugerattacken größtenteils zu verzichten. In
Tateinheit mit sorgsam komponierten und wunderschönen,
winterlich-kalten Bildern eines verschneiten Schwedens gehört diese
stilvoll inszenierte, nekro-romantische Coming of Age- und zarte
Liebesgeschichte ohne Frage zu den filmischen Entdeckungen des Jahres.
Kein Wunder, dass man in Hollywood schon an einem Remake dieser
außergewöhnlichen Story bastelt.
Start: 23.12.
Lat den rätte komma in, Schweden 2008, 114 Min., R: Tomas Alfredson, D:
Käre Hedebrant, Lina Leandersson, Per Ragnar, Henrik Dahl, Karin
Bergquist
PROGRAMM
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Happy Birthday, Mientus!
Vielen Dank für die Wünsche! m
Charity für Prominente
Wrestling?
Deine dumpfe Ausdrucksweise lässt darauf schliessen, daß Du offensichtlich zu...
Wrestling?
Dein Artikel ist scheisse