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Zagreb PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von Jasna Zajcek   

030_04_zagreb_2_by_dieter-schtz_pixelio.de.jpgImmer eine Reise wert

Wer Städte liebt, die man auch als »Kleinode« bezeichnen kann, sollte unbedingt im Frühjahr nach Zagreb reisen! Und das schnell, bevor Kroatien der EU beitritt und die friedlich-verschlafene Hauptstadt wie die beliebten Ami-Trinktouristenziele Prag oder Budapest verwestlicht wird.

Wenn man z. B. wochentags über den Bauernmarkt, den Dolac, spaziert, wird man in längst vergessene Zeiten versetzt. Alles duftet! Bauern aus den umliegenden Dörfern bieten frische Milchprodukte an, auch bekommt man saisonales Obst und Gemüse ohne DIN-Norm, aber mit viel Geschmack. Verlässt man den Markt über die Tkaliciceva Straße, so findet man Cafés (und Kaffeehäuser im Wiener Stil, niedliche Überbleibsel aus der österreichischen Zeit Kroatiens), schicke und auch hippe Boutiquen, Second-Hand und Skaterstores und preiswerte, gute Restaurants mit meist üppigem Angebot an lokalen Fleischspezialitäten.
 
Die 1094 zum ersten Mal erwähnte Stadt ist in Ober- und Unterstadt geteilt. Beide Teile sind durch die romantisch rumpelnde Zahnradbahn miteinander verbunden. Schon ein längeres Wochenende reicht aus, um Zagreb zu erkunden und lieb zu gewinnen. Startet man am zentralen Platz, dem Ban-Jelacic-Platz und spaziert die Ilica entlang, kommt man bald an die Bahn, die den Reisenden für ein paar Kuna (Landeswährung »Wiesel«, 1 Euro = 7 Kuna) in die Oberstadt bringt, zu den historischen Sehenswürdigkeiten mit dem Parlament, dem St. Katharinen-Platz mit der Jesuitenkirche und dem Markusplatz mit dem Nationalbaudenkmal Kroatiens, der Markuskirche.

Da die Kroaten ein nicht nur ausgesprochen polyglottes (neben Englisch auch Deutsch und Italienisch sprechen zu können, gehört in Kroatien zum guten Ton) Völkchen, sondern auch gastfreundlich und neugierig sind, ist es für den Reisenden nach dem ersten Stadtspaziergang ein Leichtes, in einem der zahlreichen Straßencafés in Kontakt mit den Locals zu treten und sich einige Insider-Tipps für den Trip geben zu lassen.

Die ersten kommen hier: Erstens mal einen Ausflug auf den rund tausend Meter hohen Berg Medvenica, zu erreichen mit der Tram ab Ban Jelacic-Platz, um einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Skigebiet der Zagreber zu gewinnen. Zweitens einen Besuch im Brauhaus Medvedgrad in der Zavska 45, um das frische lokale Bier zu probieren und drittens einen Ausflug ins Nachtleben, zum Beispiel ins Tvornica, Pabla Subica 2 – hier kann man feurigen Balkan Beat und Gipsy Tunes at their best erleben! 

Tipp

Germanwings fliegt direkt von Berlin Schönefeld nach Zagreb
www.germanwings.com




 
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