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Geschrieben von Tommy Kempert
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Eine der schönsten Städte EuropasWer Dresden unter dem stilisierten Bild des Ostens – den Plattenbauten,
dem Rechtsradikalismus, der unansehnlichen DDR-Architektur -
zusammenzufassen versucht, der hat nachweislich noch nie einen Fuß in
eine der schönsten Städte Europas gesetzt. »Elbflorenz« nennen die
Einwohner Dresdens liebevoll ihre Heimat. Der Vergleich hinkt nicht.
Ein Blick von der Augustusbrücke auf die Dresdner Altstadt, ein Gang
durch die rekonstruierte Frauenkirche, ein kurzes Verweilen vor der
Semperoper – es bedarf nicht viel, um diese Stadt zu lieben.
»Dresden - hier wurde die Schönheit erfunden. Nichts als Fluss und Wiesen - in zartesten Farben und märchenhaftem Licht.« (Johann Joachim Winckelmann, 1717-1768)
Der historische Kern der Altstadt zieht jährlich mehrere
Millionen Touristen an, eine halbe Milliarde Euro wird mit ihnen
umgesetzt. Immer ein wenig im Schatten des atemberaubenden Panoramas
der Altstadt steht Dresden-Neustadt: Der alternative Szenebezirk hat
längst einen wichtigen Stellenwert im Dresdner Kulturleben eingenommen.
Bars, Restaurants, Shops, aber auch Theater und Nachtleben vereint der
Bezirk auf der anderen Seite der Elbe. Er profitierte vom Aufbau der
Industrie, der Rekonstruktion der Gewerbegebiete und der Altstadt. Denn
er wurde stiefmütterlich ausgegrenzt. So gewann er an Charme, an
Unvollkommenheit und Szenecharakter – eine typische Entwicklung.
Nicht auslassen sollte man beim Besuch der Neustädter Alaunstraße, die
mit niedlichen Geschäften, tollen Cafés und Biergärten sowie
internationalen Restaurants mühelos einen kompletten Tag in Anspruch
nimmt, den Brunch im »Scheunencafé«. Der sei hiermit als indiskutabler
Pflichtbesuch vermerkt. Dresden begeistert. Historische Bauten,
einmalig eigentümliche und freundliche Menschen, szenige Viertel und
Ausgehmeilen – wer da gewesen ist, wird wiederkommen. Denn auch wer
bisher kein erwähnenswertes Interesse an Geschichte und Kultur hatte,
wird begeistert sein.
Wenn diese Stadt schon unter den eingebrannten Ressentiments und ihrer
DDR-Geschichte leiden muss, dann sei an dieser Stelle eine Assoziation
aufgegriffen, die ausnahmsweise zutrifft: »Auferstanden aus Ruinen…«
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Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44