| Im Interview: Wladimir Kaminer |
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| Geschrieben von Michael Schneider | |||||||||||
Seite 2 von 2 Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Nach einer Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk studierte er Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. 1990 kam er als Kontingentflüchtling mit seiner Frau nach Berlin. Hier gründete er zusammen mit dem deutsch-ukrainischen Musiker Yuriy Gurzhy die Partyreihe »Russensdisko«, die regelmäßig im Kaffee Burger stattfindet und bei der Kaminer auch selbst auflegt. Deutschlandweit als Autor bekannt, wurde er durch die im Jahr 2000 erschienene Kurzgeschichten-Sammlung »Russendisko«, in der er humorvoll den Alltag von Russen in Berlin beschreibt. Seitdem sind elf weitere Bücher von Kaminer erschienen, er arbeitete als Kolumnist für verschiedene Tageszeitungen und Magazine und hatte eine zweiwöchentliche Sendung auf Radio Multikulti. Soeben ist sein neues Buch »Es gab keinen Sex im Sozialismus« beim Goldmann Verlag erschienen. Darin räumt Kaminer gewohnt vergnüglich mit Irrtümern und Vorurteilen über seine frühere Heimat Sowjetunion auf. Kaminer ist Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Prenzlauer Berg.
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