| Ha-Ho-He Tabellenführer ... Hertha BSC |
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| Geschrieben von Jürgen Laarmann | ||||||||
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Mit Abstand. Fast schon Deutscher Meister. Freudentänze jeden Samstag.
Durchdrehende Dieter Hoenesse, die aussehen und rumhüpfen wie der
Oberclown auf der Loveparade.
Die letzten zehn Heimspiele alle siegreich. Wer hätte das gedacht zu Anfang der Saison, wo man sich doch eher ganz sicher war, dass es für die Hertha wieder eine Spielzeit in der grauen Sphäre des Mittelfelds geben würde und wo man schon immer so halb zufrieden war, wenn der Abstand zu den Abstiegsrängen groß genug sein würde. Es ist noch gar nicht so lange her, da bekam man überall in der Stadt Freitickets für die Hertha Spiele im Olympiastadion hinterhergeschmissen und war hinterher meist froh, dass man sie lieber nicht eingelöst hatte, um z. B. Augenzeuge eines ereignisarmen 1:1 gegen Bielefeld zu werden (Ostern vor zwei Jahren). Nun ist natürlich alles anders, was ich bereits an der Tür meines Mitbewohners sehe, wo seit ein paar Tagen eine riesiges Herthino-Monster nebst weiß-blauer Flagge baumelt und dass, obwohl er eigentlich Hannover 96 Fan ist (bisher galt eigentlich, dass alle Zugezogenen im Alltag schwer einen auf Originalberliner machen, im Fußball aber stets ihrem Heimatverein treu bleiben). Aber nun, wo sogar am Schrippenstand über »unsere gnadenlos effektive Spielweise« diskutiert wird und der französelnde Schweizer Trainer als »größtes Genie aller Zeiten« gefeiert wird, gelten auf einmal ganz andere Regeln. Zur Rede gestellt, meinte Mitbewohner R. »Seien wir mal ehrlich, Hannover 96 Fan zu sein, ist ja zurzeit nicht so lustig, und wenn wir mal ganz genau sein wollen, hat der unglaubliche Hertha-Aufschwung genau in dem Moment angefangen, in dem ich in die Stadt gezogen bin. Deswegen mache ich jetzt auch voll mit, inklusive Champions League im nächsten Jahr.« Außerdem bat er mich um eine Spende von »gib mal nen Fuffi« für eine 55 m große Andrej Voronin Statue, die er im Falle der Meisterschaft gerne auf einem zentralen Platz in Berlin errichten würde. Hier platzte unser anderer Mitbewohner S., übrigens erklärter »Eisern Union Fan« herein, der darauf verwies, wie es war, als Hertha zuletzt in der Champions League war (1999): »Mein letztes Geld hab ich damals für eine Tribünenkarte für den Knaller gegen Barcelona ausgegeben, um das schlimmste Nebelspiel aller Zeiten zu sehen, bei dem ich von der Mittellinie sogar beide Tore verpasst habe, weil man einfach nix sehen konnte. Und überhaupt: Der grassierende Größenwahn geht mir total auf die Nerven. Am Ende fangen euch die Bayern doch noch ab, und der Voronin wird doch noch woanders hin vercheckt und dann stehste da mit deiner Denkmalbauruine. Da lob ich mir doch ehrlichen Fußball mit Union Berlin an der Spitze.« R. entgegnete: »Von der Eisern Union Ehrlichkeit habe ich die Schnauze voll, seit ich das Originalpublikum mit den scharfen Schnitten aus dem Kinospot verglichen habe.« Dann lieber doch den tanzenden Hoeneß, zugezogene Sympathisanten und am Ende die Champions League!
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Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44