|
Geschrieben von Michael Schneider
|
|
Seite 2 von 2
|
Happy Birthday,
für uns vom CoreTex bist Du der liebste und wichtigste Klub der Stadt.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Dir begannen 1979 - damals warst Du
eine nass-triefende Halle. The Members aus England spielten. Du
hattest, glaube ich mich zu erinnern, damals noch türkische Betreiber.
In den Folgejahren, zu den Zeiten der Hausbesetzungen, fanden für mich
prägende Veranstaltungen in Deinen Räumen statt, ich sah Konzerte von
Black Flag, den Dead Kennedys (was in einer Straßenschlacht auf der
O-Strasse endete) oder auch Slime (wieder eine Straßenschlacht, der
Club und die Besucher wurden von irgendwelchen Skins und Hools
angegriffen). Im Laufe der Jahrzehnte wurdest Du für mich zu einem
zweiten Zuhause. Alle wichtigen Bands im Punk oder Hardcore gaben sich
bei Dir ein Stelldichein. Inzwischen bist Du ein moderner Club mit
guter Klimaanlage. Deine Betreiber, ein Kollektiv aus ca. 50
Kreuzbergern, investierten viel, um aus dieser Ranzhalle von damals
einen schicken Veranstaltungsort zu machen. Ich hoffe, dass diese
leidigen Nachbarschaftsklagen von einzelnen Personen nicht zu Deinem
Ende führen. Es würde sonst ein wichtiges Stück Kreuzberg verloren
gehen.
Also, liebes SO36, Happy Birthday und auf die nächsten 30 Jahre!
Dein Udo von CoreTex
|
 |
Liebes SO 36,
alles gute zum 30ten!!! An Dich haben wir sehr gute Erinnerungen; bei
Dir haben wir eines unserer besten Berlin-Konzerte gespielt. Es war,
glaube ich, im Jahre 2005...damals war das auch das größte eigene
Konzert von uns; es war unglaublich emotional und der Schweiß tropfte
am Ende von der Decke! Wir danken Dir für diesen schönen
Gänsehaut-Moment. Und wir hoffen, daß wir in 30 Jahren immer noch dort
spielen können und den Laden voll machen!
Dein Itchy von Culcha Candela
|
SO 36 – bald ohne SO36?
Die Beschwerde eines Nachbarn, der sich in seiner Küche vom SO 36 gestört fühlt, bedroht nun die Existenz des Kreuzberger Traditionsklubs. Denn das zuständige Wirtschafts- und Ordnungsamt hat dem Klub nun Auflagen zur Lärmreduzierung gemacht, die den Betreibern nur zwei Möglichkeiten lassen: Konzerte in Zimmerlautstärke oder die Errichtung einer Schallschutzmauer neben dem Gebäude. Das Geld für eine Schutzmauer fehlt. Nun kämpft der Klub um öffentliche Mittel.
Fatma Souad vom Vorstand des SO 36 argumentiert gegenüber [030]: „Es war 30 Jahre lang kein Problem das SO 36 so zu betreiben wie es ist. So wie die Hochbahn seit 100 Jahren durch den Kiez rattert und trotz Sanierung nachts immer noch lauter ist als wir, muss auch das SO 36 erhalten bleiben!“
Was Ihr tun könnt, um dem SO 36 zu helfen, erfahrt ihr auf der Homepage des Klubs.
www.so36.de
|
Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44