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Eminem – Encore [Universal]
- A Hawk and a hacksaw - Délivrance - [Leaf]
- The Revolution presents Revolution - [Rapster]
- Planetary Assault Systems - Temporary Suspension - [Ostgut Ton]
- Acid Mothers Temple And The Melting Paraiso U.F.O. - Lord Of The Underground: Vishu And The Magic Elixir - [Alien 8]
- Masha Qrella - Speak Low - [Morr]
- Bill Wells and Maher Shalal Has Baz - GOK - [Geographic]
- Classic Rhythms Volume 2 - [Greensleeves]
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Platte der Ausgabe:
Eminem – Encore [Universal]
Mit der Beschreibung des Sounds braucht man sich bei Eminems sechstem
Studioalbum nicht lange aufhalten. Die Beats stammen von G-Funk Meister
Dr. Dre und grooven solide, Dre weiß eben ganz genau, wo die Bassdrum
sitzen muss, damit es rollt. Natürlich werden auch Streicher und ein
paar Neo-Soul Referenzen aufgefahren, Eminem ist schließlich kein Mann
für Hip Hop-Connaisseure, sondern in erster Linie ein Mainstream-Rapper
mit Millionenpublikum. Doch gerade hier liegt die Stärke von »Relapse«.
Denn obwohl mit Marke Eminem längst Millionen verdient werden, hat man
immer noch das Gefühl, mit einem Menschen aus Fleisch und Blut zu tun
zu haben, der über echte Dinge rappt. In diesem Fall vor allem über
Drogen. Eminem und Dre ist mit »Encore« kein Meilenstein gelungen. Aber
die beiden sind immer noch besser als 98 % ihrer Kollegen. Das ist doch
was.
  
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![A Hawk and a hacksaw - Délivrance - [Leaf] 030_05_cds_a_hawk_and_a_hacksaw_-_dliverance.jpg](http://www.berlin030.de/mambots/content/multithumb/thumbs/b.200.150.16777215.0.stories.030_05_cds_a_hawk_and_a_hacksaw_-_dliverance.jpg) |
Balkanpop
A Hawk and a hacksaw - Délivrance - [Leaf]
Balkanpop und Turbofolk, das sind schon wieder Trends von gestern. A
Hawk and a hacksaw bleiben trotzdem speziell und außergewöhnlich. Weil
sie sich erst gar nicht an einer authentischen Schunkelmusik für
Biertische in Osteuropa versuchen, sondern immer den Blick von außen
behalten. In ihrer Musik gibt es so viele Brechungen und Einflüsse, die
eigentlich gar nicht zusammengehören, das geht vom Jiddischen bis hin
zu Arabeskpop, und trotzdem ergibt ihr kruder Stilmix eigentlich immer
Sinn. Spannend, diese Form von Weltmusik.
  
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Cuban-Hop
The Revolution presents Revolution - [Rapster]
Kuba ist längst Ödland, eine Insel für reiche Dollartouristen, regiert
von der Castro-Clique, die von Freiheit nichts hält. Kubanische Musik
ist trotzdem so mit die interessanteste der Welt. Unglaublich
vielfältig sind kubanische Rhythmen, es gibt die Tradition des Buena
Vista Social Club, aber auch eine junge Musikszene, die sich stärker an
den USA orientiert, als es dem Regime lieb sein dürfte. Auf
vorliegender Compilation treffen nun solche Hip Hop und
R&B-beeinflusste kubanische Acts auf internationale Berühmtheiten
wie Norman Cook oder Roisin Murphy. Das ergibt ein interessantes
Miteinander, der Kulturaustausch findet statt. Jetzt muss Obama nur
noch das Embargo gegen Kuba aufheben.
 
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Classic-Techno
Planetary Assault Systems - Temporary Suspension - [Ostgut Ton]
Ostgut Ton will es jetzt wissen. Der Schritt vom Liebhaberlabel, das
zuständig ist für Freunde des Hauses Berghain, hin zu einem Technolabel
mit internationaler Ausrichtung wäre hiermit vollzogen. Veröffentlicht
wird nun die neue Platte von Luke Slaters Planetary Aussault Systems,
einem Projekt, das für die gute Seite des Techno steht wie DJ Bobo für
die böse. Mit Planetary Assault Systems verdeutlicht Ostgut Ton, dass
man weiß, wo man herkommt. Vor Berlin-Techno war Detroit-Techno, auch
wenn das heute manche schon gar nicht mehr wissen, vor Riccardo war
Luke Slater. Hier ist er wieder, immer noch frisch, roh und
ungeschliffen.
  
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Stonerrock
Acid Mothers Temple And The Melting Paraiso U.F.O. - Lord Of The Underground: Vishu And The Magic Elixir - [Alien 8]
Du steht auf Gitarrensoli, Led Zeppelin und überhaupt: Auf Rock. Dann
probier‘s mal hiermit, mit Acid Mothers Temple, der Seventies-mäßigsten
Rockband des Planeten. Gegen die wirken Wolfmother oder Kings of Leon
so rockermäßig wie Thomas Anders und seine Ex-Frau Nora. Hier kommt der
echte, der einzige, der wahre Urknallrock. Aus Japan natürlich, wo man
Extreme schon immer mehr schätzte als hierzulande. Dröhnt alles über
den Haufen, diese Platte und ist geiler als jede Droge.
   
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Kunstpop
Masha Qrella - Speak Low - [Morr]
Masha Qrella singt Lieder von Kurt Weill, das klingt so seltsam
ausgedacht wie »Sportfreunde Stille unplugged in New York«. Im Falle
der Berlinerin funktioniert die Sache mit dem Originalitätszwang aber
ganz hervorragend. Die Soloalben Qrellas waren zwar auch schon immer
eigenwillig, blieben aber immer etwas spröde. Erstaunlicherweise spielt
sie sich aber gerade jetzt, wo man annehmen könnte, zu viel Konzept
schadet der Spontaneität bloß, wieder so richtig frei. Qrella hat erst
gar nicht das Bedürfnis, mindestens so exaltiert und extravagant zu
wirken wie Ute Lemper, wenn diese sich an Weill versucht, sondern macht
wieder Indiepop, mit Band, so wie eh und je. Nur handelt der jetzt halt
von der Seeräuber-Jenny und so etwas.
  
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Childish Pop
Bill Wells and Maher Shalal Has Baz - GOK - [Geographic]
Eine der unfassbarsten Bands der Welt ist Maher Shalal Has Baz aus
Japan. Man weiß nie so recht, ist das nun eine Jazzband, die nichts
kann, begnadete Kinder, die für einen Schulauftritt üben oder ein
riesengroßer Witz. Zerbrechliche Melodien fliegen durch den Raum,
zerrissen von Trompetenklängen, die teils so schräg klingen, dass man
nicht weiß, ob man lachen oder sich die Ohren zuhalten soll. »Childish
music«, so wurde das, was diese Combo hier macht, einmal genannt. Der
schottische Pianist Bill Wells begleitet sie, Gäste wie Barbara
Morgenstern haben mit ausgeholfen. Entstanden ist eine weitere rührende
und wunderschöne Platte dieses unvergleichlichen Kollektivs.
   
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Dancehall
Classic Rhythms Volume 2 - [Greensleeves]
Der Sommer steht vor der Türe und damit auch der Sound des Sommers. Der
ist natürlich immer noch und immer wieder Reggae und Dancehall. Ob man
will oder auch nicht. Gut gewappnet für den nächsten Battle zwischen
dem eigenen Balkon und dem des Nachbarn ist man ganz bestimmt mit
vorliegender Compilation, auf der sich ein ganzes Dutzend an digitalen
Dancehallkrachern befindet. Elephant Man, Mr. Vegas, Ward 21, Sizzla,
all die begnadeten Machos des jamaikanischen Dancehalls sind hier
vertreten. Balladen fallen natürlich weg, jeder einzelne Track knallt.
 
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Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44