![J Dilla - Jay Stay Paid - [Nature Sounds] 030_05_cds_j_dilla_-_jay_stay_paid.jpg](http://www.berlin030.de/mambots/content/multithumb/thumbs/b.200.150.16777215.0.stories.030_05_cds_j_dilla_-_jay_stay_paid.jpg)
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J Dilla - Jay Stay Paid - [Nature Sounds]
- Biosphere - Wireless - [Touch]
- Milanese - Lockout - [Planet Mu]
- Method Man & Redman – The Blackout! 2 - [Universal]
- Marilyn Manson – The End Of High Low - [Universal]
- Jim O’Rourke – I’m Happy, and I’m singing and a 1,2,3,4 -
- [Editions Mego]
- Patrick Wolf - The Bachelor - [Bloody Chamber]
- Kevin Blechdom - Gentlemania - [Sonig]
- Dubblestandard Lee »Scratch« Perry & Ari Up - Return From Planet Dub - [Echo Beach]
- Andromeda Mega Express Orchestra - Dito - [Alien Transistor]
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Platte der Ausgabe:
J Dilla - Jay Stay Paid - [Nature Sounds]
Schon irre: Hier ist sie endlich, die neue Platte des toten Hip
Hop-Produzenten J Dilla. Seit dieser vor ein paar Jahren verstorben
ist, kennt der Dilla-Hype keine Grenzen mehr. Postum erscheint eine
Werkschau nach der anderen und nun auch noch diese aus
Dilla-Produktionsfragmenten erstellte Platte. Damit diese keine reine
Leichenfledderei ist, hat das Material niemand Geringeres als Pete Rock
nochmals gesichtet, integre Gestalten wie der Maskenfritze Doom mussten
so manchen Beat gerade rücken. 2Pac ist langsam tot, J Dilla aber
lebt.
  
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![Biosphere - Wireless - [Touch] 030_05_cds_biosphere_-_wireless.jpg](http://www.berlin030.de/mambots/content/multithumb/thumbs/b.200.150.16777215.0.stories.030_05_cds_biosphere_-_wireless.jpg) |
Ambient
Biosphere - Wireless - [Touch]
BJ Nilsen ist eine anerkannte Größe unter den Ambientmusikern unserer
Tage. Als Biosphere hat er bereits einen Strauß an Platten angefertigt,
die allesamt bestechen in ihrem Drang, Wohlklang mit elektronischen
Experimenten zu verbinden. Biosphere, und damit übertreibt man nur ganz
unwesentlich, ist ganz klar der Brian Eno unserer Tage. Mit »Wireless«
hat er erneut eine konzentrierte Soundarbeit verfasst, in der andauernd
etwas passiert, wo es nie nur plätschert, sondern Störgeräusch und
Kuschelsound eine Einheit bilden. Eine Platte wie ein Hörspiel.
  
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Dubstep
Milanese - Lockout - [Planet Mu]
Milanese lässt es wieder krachen. Dubstep ist für ihn jedoch bloß noch
das Grundgerüst, auf dem er seine Querschläger aus Grime und
unterschiedlichen Hardcore-Spielarten entwickelt. Verschiedene Rapper,
Toaster und Sänger hat er sich für seinen Soundclash geladen, mit denen
er einen wilden Rave aus Jungle und Pirate-Station-Gerumpel
veranstaltet. Dicke Hosenflatterbässe treffen auf
Experimentalelektronik und Geschichten aus dem Großstadtdschungel.
Macht Spaß und sorgt für gute Laune gleichzeitig.
 
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Nostalgie Rap
Method Man & Redman – The Blackout! 2 - [Universal]
Die Drogenbeauftragten der Bundesregierung werden sich die Haare raufen. Denn dass auch jahrelange Vollzeit-Kiffer noch was auf die Reihe kriegen können, beweisen Method Man und Redman auch auf ihrem zweiten Kollabo-Album mit Bravour. Allen Befürchtungen zum Trotz ist »The Blackout! 2« keine fader Aufguss des Klassikers von 1999. Als Produzenten haben Method Man und Redman die ganze New Yorker
Nachbarschaft zusammengetrommelt, Pete Rock, Rockwilder, Erick Sermon –
alle haben sie Beats beigesteuert, die zwar ziemlich nach
End-Neunziger, aber trotzdem kein bisschen abgestanden klingen. Dazu
lassen die beiden Rap-Protagonisten die komplexeste Reime wie warme
Milch mit Honig runterlaufen - trotz oder vielleicht gerade wegen all
des Weeds, das während der Produktion weggeraucht wurde. Dicker
Applaus!
   
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Industrial Rock
Marilyn Manson – The End Of High Low - [Universal]
Wieder mal ein Album von Marilyn Manson. Eigentlich dachte man, Manson hätte die
Wandlung vom »Ich-hab-keinen-Bock-mein-Zimmer-aufzuräumen!«-Apologeten zum
vergleichsweise harmlosen Glam-Bad-Boy längst vollzogen. Im Video zur aktuellen
Single probt er aber plötzlich wieder die Provo-Nummer. Doch mit komischen
Kontaktlinsen, Grufti-Schminke und Nazi-Symbolik schockt man heutzutage nicht mal
mehr Tipper Gore. Und musikalisch ist auch endgültig die Luft raus. Dass Manson noch
nie richtig gut singen konnte, dürften diesmal selbst die unmusikalischsten
Zeitgenossen merken, die Gitarrenriffs könnten lauwärmer kaum klingen, über 60
Minuten regiert langweiliger Instant-Geifer, der wohl selbst Ursula von der
Leyen nicht mehr erschrecken würde. Gähn.

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Ambient
Jim O’Rourke – I’m Happy, and I’m singing and a 1,2,3,4 - [Editions Mego]
Gerade reden wieder alle von Sonic Youth. Warum es die Band überhaupt
noch gibt, wie alt alle Bandmitglieder zusammengenommen sind, über
solche Dinge halt. Vielleicht fällt da auch nochmals der Name Jim
O‘Rourke. Der war immerhin mal kurzzeitig Mitglied bei Sonic Youth, bis
der Mann wieder etwas Besseres zu tun hatte. O‘Rourke gilt als eines
der wenigen wahren Genies des Pop, als Alleskönner zwischen Pop und
Avantgarde. Leider ist O‘Rourke so cool, dass er sich angeblich
weitgehend von der Musik verabschiedet hat, um sich dem Studium des
japanischen Kunstfilms zu widmen. Nur gut, dass da einfach nochmals
diese herrliche Ambientplatte mit Aufnahmen von vor gut zehn Jahren
wiederveröffentlicht wurde.
  
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Weird-Rock
Patrick Wolf - The Bachelor - [Bloody Chamber]
Vor ein paar Jahren tauchte dann auch Patrick Wolf auf. Genau
rechtzeitig, um beim Wettstreit mit Devendra Banhart, Antony und
anderen gender-bender-Persönlichkeiten bei der Wahl zum obersten
Popexzentriker ein Wörtchen mitzureden. Auch Patrick Wolf ist
selbstredend queer, macht auf Neofolk und all das. Nur bei ihm ist
irgendwas leider aus dem Ruder gelaufen. Antony hat es geschafft, sich
seine eigene Antony-Welt aufzubauen, irgendwo zwischen »Wizard of Oz«
und Operette, Patrick Wolf findet seinen eigenen Weg leider nicht mehr
und verliert sich in einer Musik, die ziemlich nichtssagend ist. Rock
mit Streichern, die klingen wie bei Apokalyptica, nee, das braucht die
Welt nicht.

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Freestyle-Pop
Kevin Blechdom - Gentlemania - [Sonig]
Die in Berlin lebende Kevin Blechdom hat es drauf, und wie. Sie ist live eine begnadete Performerin, die am Piano alles kann, Banjo spielt wie ein Redneck aus den hintersten Ecken der USA und die ganz selbstverständlich zwischen Elektronik und Akustikpop changiert. Und nun diese Platte. Voller catchy Songs und doch schräg genug, um einem das Gefühl zu geben, man müsse die Platte mehr als bloß zwanzig Mal hören, um sie auch wirklich zu verstehen. Produziert von Mocky.
  
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Neo-Dub
Dubblestandard Lee »Scratch« Perry & Ari Up - Return From Planet Dub -
[Echo Beach]
Lee Perry. Je älter er wird, desto unantastbarer sein Ruf. Er ist nicht
weniger als ein Miterfinder des Dub und damit so wichtig für die Musik
von heute wie Jesus für die katholische Kirche. Die Beastie Boys sind
Fans von ihm, dessen Musik vielleicht auch in anderen Galaxien gehört
wird, immerhin behauptet der Mann ja, Kontakte zu Aliens gehabt zu
haben. Und jetzt widmen die Wiener Neodubber Doublestandard dem Meister
eine ganze Doppel-CD, auf der Lee Perry natürlich auch selbst singt.
David Lynch macht bei dieser Platte auch mit. War ja klar.
 
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Orchesterjazz
Andromeda Mega Express Orchestra - Dito - [Alien Transistor]
Angeblich ist selbst Herbert Grönemeyer Fan von diesem Orchester, so
hört man. Dieses spielt sich durch ein eigenwilliges Programm aus
Bigband-Sound, abstraktem Jazz und Soundwelten, die man so genau nicht
definieren kann. Ist das noch Pop, Intellektuellenjazz, Neue Musik oder
einfach doch etwas ganz Neues? Was meint Herbert Grönemeyer?
  
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Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44