| Badeseen |
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| Geschrieben von Michael Schneider, Freya Astrup, Madlen Feuerriegel, Tim Schäfer | ||||||||
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Mal ehrlich! Ohne Plantschen macht der Berliner Sommer so viel Spaß wie ein Bier ohne Kohlensäure. Deshalb haben wir uns umgehört, wo man seine Bikinifigur am besten präsentieren - oder verstecken - kann. Und hier sind sie: Die schönsten Badestellen Berlins.
Die kleine Bucht in den Grünauer Wäldern war früher der Startpunkt der Grünauer Ruderwettkämpfe, und da so mancher Bammel vorm Rennen hatte, heißt sie seitdem nur noch Bammelecke. Heute steht dieses Fleckchen Erde vor allem für Entspannung. Der Duft starker, erhabener Kiefern verbreitet besonders an heißen Tagen Wellness-Atmosphäre. Gemütliche Schattenplätze machen Lust auf ein Picknick. Am Sandstrand kann man bequem seine Decke ausbreiten und hat eine fantastische Aussicht auf den Langen See. Das Wasser ist in Ufernähe flach und der Liegebereich gut überschaubar. Für Pärchen gibt es schon auf dem Weg zur Bammelecke viele romantische Badestellen, Liege- und Liebesmöglichkeiten. Nimmt man das Fahrrad vom S-Bahnhof Grünau aus, fährt man am Ufer der Dahme entlang durch den dichten, märkischen Wald. Hach, schön! Anfahrt: bis S-Bahnhof Grünau, Tram 68 bis Richtershorn, 800 m Fußweg Das älteste Flussbad Berlins (1897) liegt ganz verschlafen hinter einer großen und langen Mauer mitten in einer Wohnstraße (Gartenstraße 42-50) neben der Köpenicker Altstadt. Vom Strand mit seinem hellen, feinen Sand hat man einen tollen Blick auf Bäume, Boote und See. Das Areal ist umsäumt von alten Backsteingebäuden und komplett vom Stadtstress abgeschottet. An den langen Holzstegen liegen Boote, für Kinder ist eine Nichtschwimmerzone markiert. Faulpelze können Sonnenschirme ausleihen, sportlichere Typen dürfte der Ruderbootverleih locken. Nach der ganzen sommerlichen Anstrengung kann man dann auf der weitläufigen Terrasse des Restaurants »Krokodil« entspannt den Tag ausklingen lassen. Anfahrt: Bis S-Bahnhof Schmöckwitz, Bus 167 bis Schlossplatz Köpenick, 350 m Fußweg Keine Lust auf das Prollklientel am überlaufenen Schlachtensee? Kein Problem. Ruhiger und schöner hat man es an der Krummen Lanke in Zehlendorf. An dem von viel Grün umrandeten See fühlt man sich wie auf dem Land. Statt weißem Sandstrand gibt es eine große Liegewiese, auf der man auch den einen oder anderen FKK-ler trifft. Wem der ca. zehnminütige Fußweg vom U-Bahnhof Krumme Lanke zu wenig ist, der kann auf einem Wanderweg den See umrunden. An allzu menschliche Bedürfnisse wurde auch gedacht: Damit sich niemand für die Notdurft ins Gebüsch verkriechen muss oder gar in den See pinkelt, gibt es unweit der Liegewiesen Toiletten. Anfahrt: Bis U-Bahnhof Krumme Lanke (U3), 1 km Fußweg Warum in die Ferne schweifen? Verkehrsgünstig an der Tram M4 gelegen, lädt der kleine Weiße See in einer beschaulichen Parkanlage nähe Berliner Allee zum sommerlichen Badespass ein. Man macht es sich entweder auf einer der vielen Liegewiesen gemütlich oder begibt sich für das Extra an Urlaubsfeeling ins Strandbad. Das kostet dann allerdings bis 19 Uhr Eintritt (ermäßigt 2,50 Euro), dafür gibt es aber auch einen Nichtschwimmerbereich, eine Dusche, einen Imbiss und die Möglichkeit sich Sonnenstühle, -liegen und -schirme auszuleihen. Einen klaren Vorteil hat das Strandbad außerdem, denn es sind Toiletten vorhanden. Die sucht man im Park leider vergebens. Ein großes Plus gibt es für die Bootsvermietung links neben dem Strandbad: Ab 3 Euro kann man über den Weißen See rudern und Schwäne ärgern. Anfahrt: Tram M4 bis Berliner Allee/Indira-Gandhi-Straße Der Liepnitzsee ist einer der beliebtesten Badeseen der Berliner. Kein Wunder, denn der See in der Nähe des Brandenburgischen Städtchens Wandlitz hat nicht nur sehr klares Wasser, sondern liegt inmitten einer ursprünglichen Waldlandschaft, die in ihrer Schönheit an die kanadische Wildnis erinnert. Von der S-Bahn Station Bernau sind es mit dem Fahrrad circa 30 Minuten zu radeln. Dank der schönen Umgebung und einiger rustikaler Gaststätten ist diese Strecke leicht zu bewältigen. Am See findet man neben Badestrand viele kleine Mulden und Plätzchen, an denen man sich niederlassen und die Umgebung genießen kann. Anfahrt: bis S-Bahnhof Bernau, 2500 m Fußweg (nord-westlich) Zugegeben: Der Name klingt nicht gerade nach Idylle und Natur-Romantik. Doch: Flugzeuglärm und Kerosingestank sind hier Fehlanzeige. Der Baggersee in Reinickendorf gilt vielen Westberlinern als liebste Naherholungsstätte der Stadt. Als tiefster See hat er nicht nur für den Amateur Apnoetaucher etwas zu bieten. Er besticht auch durch das Grün des südwestlich angrenzenden Vogelschutz Gebietes, das man auf diversen Wanderwegen durchforsten kann. An sonnigen Tagen ist der Badestrand gut gefüllt. Man sollte sich also rechtzeitig auf den Weg machen. Das Speiseangebot ist nicht das reichhaltigste, es empfiehlt also, ein eigenes Vesper-Paket zu schnüren. Der Flughafensee ist mit der U6 bis Holzhauser Straße und anschließenden Fußweg von zehn Minuten gut zu erreichen. Mit dem Fahrrad von Berlin Mitte aus benötigt man nicht länger als 40 Minuten. Er ist damit eine gute kostenlose Alternative zu den diversen Berliner Freibädern. Anfahrt: bis U-Bahnstation Holzhauer Straße (U6), 850 m Fußweg
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Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
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