Die Lieblingsalben von She MC
Hart ist die Welt. Gerade im Hip Hop. Lady Rich Bay fliegt übers Kuckucksnest, Jan Delay soult sich durch den Schimmelzoo und die Berliner Atzen poppen reiche Mamas in Dahlem. Keine gute Zeit für harte Rapper. Doch aufgepasst: Hier kommt She MC.
Großstadt erprobt via TV ledert sich das nordrheinwestfälische
Eigengewächs durch die karge Raplandschaft. Bißchen schmutzig, bißchen
sexy: Lattenalarm. Ob es mit She MC beim Quickie bleibt oder dem
deutschen Hip Hop ein Dauerständer bevorsteht, wird man sehen. Ihr
frisches Debüt »Shenesisch für Anfänger« schafft Klarheit.
Status Quo - »In The Army Now«
Ich weiß gar nicht mehr, wie alt ich genau war, als die Platte bei
meinen Eltern lief. Ich weiß nur noch, dass mein Cousin, meine Cousine
und ich immer heimlich Alkohol getrunken haben - und zwar am nächsten
Morgen nach den elterlichen Partys, während die Erwachsenen noch ihren
Rausch ausgeschlafen haben. He he...
New Kids On The Block - »Step By Step«
Woooooow - die Jungs waren heiß! Die konnten tanzen.
Da fing ich langsam an, mich für Jungs zu interessieren. Und ich war
total verknallt in Joe. Uh yeah, süß der Kleine. Ich konnte alle Lieder
der Band mitsingen. Hab mir auch immer schön die Bravo gekauft, damit
ich die Boys in Lebensgröße an die Wand klatschen konnte.
Guns N' Roses
- »Appetite For Destruction«
Ja, da begann meine rebellische Phase. Nietenarmbänder, enge Hosen und
kaputte T-Shirts. Ich wurde auch fresher und hörte damit auf,
Taschenträger für andere zu sein. Und wir haben uns erste Freiheiten
erkämpft: Man hat mit seinen Freunden fernab der Eltern auf der
Jugendwiese gezeltet. Zu der Zeit haben wir uns einen Hund zugelegt.
Den hab ich nach dem Gitarristen genannt. Zugegeben, mein Hund hatte
aber null Ähnlichkeit mit Slash. Er war ein Golden Retriever.
Nirvana - »Nevermind«
Wenn man Nirvana gehört hat, war man cool. Ich glaube, ich war um die
14 zu dieser Zeit und ich hatte meinen ersten Zungenkuss. Wir waren
damals mit ein paar Leuten immer bei einem Kumpel, der eine Kellerbar
hatte, wo wir alle abfeiern konnten. Im Grunde war es eklig. Bah, da
hat man auf den Boden gespuckt und mit Ratten gechillt. Kein Scheiß.
Was Grunge aus uns gemacht hat, tztztz...
Die Ärzte - »Das ist nicht die ganze Wahrheit...«
Damit verbinde ich eigentlich meine Schulzeit. Auf Klassenfahrten hat
man die Texte der Ärzte generell und vor allem im Bus gesungen. Alle
Mann grölten »Fette Elke«. Elke, so hieß eine Mutter von einem meiner
Schulfreunde. Wenn die zu Hause Streit hatten, hörte man den Track
durch das ganze Haus.
The Prodigy - »The Fat of The Land«
Die Jungs waren mit ihrem Sound allen voraus. Du machst es heute an und
kannst immer noch dazu feiern. Das hab ich damals auch laut im Auto
gehört. Das hat mich beim Fahren immer gepusht. Bin trotzdem unfallfrei
durch die 90er gekommen...
MIA - »Hieb und Stichfest«
Mieze, eine Powerfrau und total crazy. Die erinnert mich an eine meiner
besten Freundinnen. Durchgeknallt, aber supersexy und eine geile
Stimme. »Alles neu«, die Single hab ich mir damals gekauft. Echt geil,
half auch bei Liebeskummer.
Kool Savas - »Der beste Tag meines Lebens«
Für mich ist der Mann der König des Battle-Raps. Wenn der loslegt und
sagt »ihr wärt gerne wie ich«, dann sag ich »jaaaaaaa, wäre ich gerne«.
Na ja, nicht ganz. Ich bin schon gerne eine Frau. Aber, der hat's
drauf. Kool Savas ist so was wie mein Mentor. Wenn man anfängt mit dem
Rapding und man zieht sich Savas rein, dann weiß man, was Skills sind.
Curse - »Feuerwasser«
Dieses Album hat mich geflasht. Das lief rauf und
runter. Das Album kam raus, bevor ich angefangen habe zu rappen. Da hab
ich zum ersten Mal gemerkt, was ich die ganze Zeit so verpasst habe.
Curse, der Mann mit dem Zeigefinger. Aber, er hat immer Recht und er
kann es sich erlauben. Da spür ich echt so was wie Ehrfurcht. Ein
Riesen-Vorbild für mich.
Within Temptation - »Mother Earth«
Diese
Gruppe ist einfach krass. Die Sängerin, die lässt mich in andere Welten
abtauchen. Wenn ich weinen will und allein bin, dann höre ich mir die
Platte an. Das ist Mystik, Gefühl - alles in einem. Ich glaube, mit 22
oder 23 habe ich die Gruppe für mich entdeckt. Und das ist bis heute so
geblieben.
|
Piraterie löst alle Probleme
Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
Yo! Remember the 90s!
Das geht da ab! **youtube.com/watch?v=RA1dbxjcB44