• Der Tagesspiegel
  • Potsdamer Neueste Nachrichten
  • zitty
  • Bootshandel
  • Qiez
2012 PDF Drucken E-Mail
(2 Votes )
Geschrieben von Lydia Brakebusch   
030_04_2012_1_cr.jpgWeltuntergang – Start am 12.11.

Schon die Maya haben’s gewusst: 2012 ist Schluss mit der Welt, wie wir sie kennen. Am 21.12. 2012 nämlich endet der Kalender des indigenen Volkes, danach: gähnende Leere. Erwartungsgemäß konnte sich ein Regisseur sofort für diese Idee begeistern.

Roland Emmerich, Apokalyptiker des Kinos, Zertrümmerer der Städte, Godfather des Pathos’. Der Stuttgarter stellt in seinem Werk die Wahlheimat USA gern vor Herausforderungen: In „Independent Day“ musste man sich garstiger Aliens erwähren, in „Godzilla“ wütete eine Riesenechse, in „The Day After Tomorrow“ die globale Erderwärmung. Den Amis hat er schon oft übel mitgespielt, um sie am Ende stets glanzvoll aus Ruinen auferstehen zu lassen. Und weil er das ständig gemacht hat – Amerika in Schutt und Asche legen –, weiß er auch, wie man es anstellt und was dazu gehört: ein ordentliches Budget für die krachende Optik, ein paar politische und philosophische Querverweise und ein Paar (John Cusack, Amanda Peet), das zwischen all den fliegenden U-Bahnen, brodelnden Vulkanen und riesigen Tsunamis wieder zusammenfindet. Dieses Mal aber kommt es richtig dicke: Emmerich malträtiert nicht nur die USA, sondern die ganze Menschheit. Aufgrund einer globalen Erdkrustenverschiebung verschwinden Städte im Nichts, Lava- und Flutwellen rollen über den Globus, kein Stein steht mehr auf dem anderen.

Der Film zelebriert eine ganz neue Dimension der Zerstörung. Nachdem schon in Alex Proyas’ »The Knowing« mit Nicolas Cage die Welt unterging, schafft es Emmerich mit »2012« noch ein letztes Mal, zwei Schaufeln draufzupacken: noch imposantere Effekte, noch wütendere Naturgewalten. Diesen imposanten Bildern kann man sich nur schwer entziehen. Was für eine Dresche – so maßlos, dass sie eine absurde Komik entfaltet. Wer dann auch noch unlogische Handlungsstränge und pathostriefende Dialoge (Glaube! Liebe! Hoffnung!) als das betrachtet, was sie sind – purer Slapstick –, der wird viel zu lachen haben. Das Genre »Apokalypse« aber ist dann auch wirklich langsam mal durch.

USA 2009, 158 Min., R: Roland Emmerich, D: John Cusack, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, Oliver Platt, Woody Harrelson, Danny Glover

Programm

Trailer



Kommentare
Neuer Kommentar Suche RSS
+/-
Kommentar schreiben
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
 
:angry::0:confused::cheer:B):evil::silly::dry:
:lol::kiss::D:pinch::(:shock::X:side:
:):P:unsure::woohoo::huh::whistle:;):s
 
Please input the anti-spam code that you can read in the image.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

 
< Zurück   Weiter >

[030] Suche

+++Party-News+++

Donna Summer ist tot
Im Alter von 63 Jahre ist die Disco-Queen der ausgehenden 70er und Rock-Queen der frühen 80er an Krebs gestorben. Weiter …
 

[030] präsentiert

 

Brand neu

Überall in Berlin - mit dem Programm bis zum 26. Mai

Weiter …

Neue Komiker
Berlin sucht den Comedy Star
Viele Feiern
Die besten Partys zu Himmelfahrt
Junge Helden
Ein Club voller Helden am 17. Mai
Zum Blättern in der neuen Ausgabe hier klicken
Weiter …
 
Klick Gefällt mir und werde Fan von [030]
 
 

[030] Games-Tipp

Star Wars Kinect
Weiter …Wir testen für euch die neuen Games im CK-99
Das lang erwartete Star Wars Kinect für Xbox 360 ist da: Mit der Sensorsteuerung Kinect kann sich der Spieler durch fünf Spielmodi innerhalb des Jedi-Universums hangeln. Weiter …
 

Berlin Mitte Boy präsentiert Berlin Songs

Vol. 337: Congo Judah - Berlin Burnin'
(Reggae)-Hauptstadt brennt! Weiter …
 

Kommentare

Neuste Kommentare

Neuste Kommentare

Zuletzt bewertetet

Zuletzt bewertetet
[030] on Twitter

 

[030]

[030] Newsletter

[030] Newsletter