| Novembersongs |
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| Geschrieben von Michael Schneider | ||||||||
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Dem November haben wir nicht nur das hässlichste Wetter, sondern auch ein paar der furchtbarsten Songs der Musikgeschichte zu verdanken. Auf der Suche nach ihnen haben wir uns durch die Redaktionsplaylist gequält. Guns 'n Roses - »November Rain«
Eine der erfolgreichsten – und unerträglichsten – Balladen der
Rockgeschichte mündet in der Einsicht, dass sogar der kalte
November-Regen irgendwann vorbei geht. Alles schön und gut - aber muss
man deswegen gleich drei Gitarrensoli in einen Song packen? Und der
Anblick von Axl Rose als Rüschen-bepacktem Bräutigam wäre uns auch
lieber erspart geblieben.
»Frag nicht nach Morgen, denn er bleibt Dir verborgen«, »Wir ziehen
unsere Kreise auf unserer Reise«, »Wir ziehen immer weiter, denn wir
sind Schattenreiter« - »reim dich oder ich freß dich« ist das Motto des
wohl schmierigsten deutschsprachigen Novembersongs, der in den letzten
Jahren auf uns losgelassen wurde. Wenigstens zeigt sich Juli-Sängerin
Eva Briegel einsichtig, wenn sie gegen Ende der endlos scheinenden drei
Minuten singt: »Ich habe versagt.« Ja, das hast du! Tu das nie wieder!
»Ihr seid fast so wack wie Wyclef«, rappte Kool Savas schon vor neun
Jahren. Wer einmal Wyclefs Pop-Schnulze »Gone Till November« gehört
hat, weiß genau, was Savas meinte. Abgesehen von den unsagbar
einfältigen Lyrics - »January, February, March, April, May/I see you
crying, but girl I can‘t stay« - versucht sich Wyclef im Refrain als
gefühlvoller Sänger - und scheitert. Ein klassischer Fall von
Selbstüberschätzung und ein Song, der verboten gehört.
Bosse, die größte Deutschrockband Braunschweigs, versuchte sich auch
schon mal am »November Rain«-Topos. Freilich ohne Gitarrensoli und
bombastischen Streicher-Pomp, dafür mit dem Duktus eines
Kindergarten-Kindes. Das macht die Sache natürlich nicht besser.
»Vielleicht ist es nur das Wetter, wahrscheinlich ist es der
Novemberregen.« Wer weiß?! Vielleicht ist dieser Song aber auch nur
überflüssig.
Auch Genies haben mal einen schlechten Tag – das bewies Morrissey mit
diesem Song. Zu einer kruden Mixtur aus dengeligen New-Wave-Gitarren,
nervtötenden Funk-Basslinien und pseudo-exotischen Percussions
fabuliert der ehemalige The Smiths-Sänger über den Wahnsinn Liebe. Ein
völliger Totalausfall ist auch das Video zum Song. Dort wälzt sich der
- damals immerhin noch vorbildlich schlanke - Sänger lasziv im
Wüstensand. Was das nun mit November zu tun hat, soll noch einer
verstehen!
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Vielen Dank für die Wünsche! m
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Wrestling?
Deine dumpfe Ausdrucksweise lässt darauf schliessen, daß Du offensichtlich zu...
Wrestling?
Dein Artikel ist scheisse