| Kurze Information für Weltreisende |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||
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Ein großes Hallo sende ich aus einer Stadt, deren Namen übersetzt Elefantenrüssel heißt! Wer sich noch an Asterix erinnern kann: Kleopatras Thron wurde in den Heften von nubischen Sklaven getragen, Menschen, die aus dem Land südlich Ägyptens kommen, dem heutigen Sudan. Den Sudan kennt man ja leider eher aus den ganz bösen Schlagzeilen rings um Dafour, aber in der Hauptstadt Khartoum ist davon nix zu merken. Hier trottet alles schön afrikanisch-arabisch vor sich hin, was soll man auch machen, bei 40 Grad Hitze, Taxifahrer kennen keine Straßen, europäische Funktelefone finden kein Netz, Hotelbesitzer stellen nicht funktionierende Kühlschränke und TV-Geräte ohne Kabel in Zimmer, damit es nach was aussieht. Trotzdem, und obwohl es hier keinen Alkohol und kein Schweinefleisch gibt, leben die Leute fröhlich vor sich hin, scherzen und lachen. Ich reise mit (Kameramann und Bodyguard) Frank Künster, dem ja wohl jeder Berliner Szene-Spezi schon mal begegnet ist, sei es von früher (Chefmacker an Cookies Tür), vom Greenwich oder von der Bar Tausend (als Concierge, der Türsteher, der einfach alle kennt). Da er einen tollen großen Bauch vor sich herträgt, bekommt er bewundernde Blicke aller schmalen Menschen hier, und selbst hochrangige Militärs, die es sich auch leisten konnten, einen dicken Bauch anzufuttern, staunen nicht schlecht über den starken weißen Mann. Staunen und bewundern hilft aber nix, wenn man Bargeld braucht und in allen Banken der Elefantenrüsselstadt ausgelacht wird, wenn man US-Dollar wechseln will, eine Währung, auf die eigentlich alle Weltreisenden dieser Welt vertrauen können. Hier wird Zimbabwe-, Äthiopien- und Uganda-Geld gewechselt. Euro? Dollar? Noo-hoo, Miss! Eigentlich auch verständlich, dass ein Land, dessen Präsident einen Haftbefehl vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag vorliegen hat, nichts mit den USA, und sei es auch nur deren Währung, zu tun haben will. An EC- und Kreditkartenfunktion ist hier übrigens nicht mal zu denken. Als ich schon am Verrücktmachen meines deutschen Backoffices war und die tolle überqualifizierte Person, die ich als meine Miss Moneypenny nutzen darf, schon auf dem Weg war, mir per teurem Geld und Western Union Kohle zu schicken, kam Multi-Menschenfreund Frank aber mit der Rettung an: Seine Airportbekanntschaft, ein in Leipzig studierter Tierarzt, zahlte mir das Geld einfach so aus und ich schickte es per WLAN im Zehn-Euro-Hostel von Sparkasse an Dresdner Bank. Und ich sitz hier in dünnem Hemdchen und Traveller-Hose und freu mich, dass wenigstens wir ausgezogen sind, um ganz herzlich viele Sonnenstrahlen nach Berlin zu senden! Lasst Euch von dem Weihnachtsterror nicht verrückt machen, ansonsten: Einfach mal im Sudan vorbeischauen, denn hier scheint die Sonne immer, außer nachts, da scheint der Mond über dem Weißen und dem Blauen Nil. Love Shelley Masters
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Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
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