| Neues Jahr, echte Liebe |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Berlin hat viele Szene-Helden, aber unsere charmanten Türsteher sind, im bundesweiten und besonders auch im internationalen Vergleich, echt gebildete Vorzeige-Gentlemen.
Fing es damals bei Cookie an mit der charmanten Türpolitik »Diskutieren statt Prügeln«? Oder schon im Doughnuts, im ersten WMF, in der wbm? Auf jeden Fall war nicht nur Frank Künster (der alte Bundeswehr-Panzergrenadier und Träger des französischen Einzelkämpfer-Abzeichens), auch Michel Ruge, Meister des philippinischen Stockkampfs »Escrima«, mit einer der ersten Türsteher, die vor den Clubs Sanftmut und Ruhe walten ließen. Konfliktvermeidung par excellence, nicht, weil sie Angst vor Konfrontation hatten – sondern eher, weil sie im Falle einer körperlichen Auseinandersetzung eher Angst um den Stressmacher gehabt hätten. Nun ist Michel, der gutaussehende Stockkampf-Meister, schon länger nicht mehr in Berlin gesehen worden, mehrfach bin ich auf sein Verschwinden angesprochen worden – Zeit, mal nachzuforschen. Nun, bei Michel, der ja auch zwischendurch vom Deutsch Magazin (und anderen) in Armani-Unterwäsche vor die Kamera gezerrt wurde, hat sich ein Liebesmärchen ereignet, bei dem man wünscht, es möge nie zu Ende gehen. Es begab sich nämlich so... dass nach dem Depeche Mode Konzert Michel seine Traumfrau sah, eine Tscherkessin, Sibel, 32, mit ihr in die U-Bahn sprang und er sie ansprach. Gefunkt, so richtig, hat es dann am nächsten Morgen, klassisch beim ersten Frühstück, symbolisch, »außerinstitutionell« haben die beiden dann drei Wochen später im Tiergarten geheiratet, mit Frank K. als »Trauzeuge«. Und dann, in Woche vier der Liebe, jetzt wird es noch rasanter, wurde die Auswanderung beschlossen, da beide »berlinmüde« waren. Erst seine, dann ihre Wohnung wurde aufgelöst, später übergab er seine Escrima-Schule an seine Schüler und los ging‘s. Ohne sich so richtig zu verabschieden, weshalb auch keiner der Nachtleben-Bekannten und Fans so richtig weiß und wusste, was denn mit dem Michel nun ist. Auswanderung ins Ungewisse! Von New York fuhr das junge Glück nach L. A., natürlich nicht, ohne die Ehe in Las Vegas zu legalisieren, jetzt sind sie gerade in Südafrika. Michel, umtriebig wie immer, hat schon neue Jobs: Er unterrichtet seine Kunst des Stockkampfes und arbeitet als persönlicher Bodyguard für die Stars unserer Nationalmannschaft, wenn die WM dann endlich startet. Die Eltern sind glücklich, dass die Kinder sich gefunden haben, und Michel und Sibel können ihr eigenes Glück noch gar nicht glauben. Vor allem, da sie auf dem besten Wege sind, eine echte Familie zu werden... (pssst!). In diesem Sinne: Ich erinnere mich noch gut an Michels Facebook-Statusmeldungen, damals noch als Single: »Habe so viel Liebe zu geben, zu viel für diese Stadt« und in der Art, puuh, da fällt mir ein dicker Stein vom Herzen, dass dieser tolle Typ endlich seinen wunderschönen Deckel gefunden hat und nicht, wie so viele, ihr Herz in den schnellen Mühlen des Nachtlebens weiter zermahlen lassen, bis vielleicht nur noch wild-geiler Sex, aber keine ehrliche, unschuldige Liebe mehr im Herzen übrig ist... In diesem Sinne wünsche ich für 2010 ein bisschen mehr wahre als schnelle Liebe, für uns alle (über 27)! Love Shelley Masters
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Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
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