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Geschrieben von Dirk Lüneberg
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Polit-Thriller—Start am 18.02.
Was mag Roman Polanski bewogen haben, ausgerechnet Robert Harris’ Roman
»Der Ghostwriter« zu verfilmen? Die Gründe bleiben ein wenig unklar,
denn die Story ist streckenweise hanebüchen und überzeugt zudem weder
durch einen straffen Spannungsbogen noch durch besondere Originalität
—sieht man von der Schlusswendung einmal ab.
Sie handelt von einem Ghostwriter (Ewan McGregor), der die Memoiren des britischen Ex-Premierminister Adam Lang (Pierce Brosnan) aufmöbeln soll, nachdem der erste Autor auf geheimnisvolle Weise ums Leben gekommen war. Da dessen Manuskript unbrauchbar ist, bekommt der Ghostwriter die Möglichkeit, in Gesprächen mit Lang weitere Hintergrundinformationen zu sammeln, muss dabei jedoch erleben, wie Lang von seiner Vergangenheit als Premierminister eingeholt wird. Zugleich findet der Ghostwriter einige Hinweise seines verstorbenen Vorgängers, die darauf hindeuten, dass Langs politische Karriere von einem dunklen Geheimnis überschattet wird.
Dass Adam Lang eigentlich Tony Blair sein soll, wird schnell deutlich, und so bekommt der Thriller zwar einen aktuellen politischen Bezug, den die zeitlose Story aber überhaupt nicht bräuchte. Zwar inszeniert Polanski den komplett in Deutschland realisierten Film, der während der Berlinale seine Weltpremiere erlebte, durchaus unterhaltsam als klassischen Politkrimi mit grandios aufspielender Besetzung, dies jedoch zugleich so grundsolide und auf Hochglanz poliert, dass sich beim Zuschauer zwischendurch schon mal gepflegte Langeweile breit macht.
»The Ghost Writer«, D/FR/GB 2010, 128 Min., R: Roman Polans-ki, D: Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Olivia Williams, Kim Cattrall
PROGRAMM
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Happy Birthday, Mientus!
Vielen Dank für die Wünsche! m
Charity für Prominente
Wrestling?
Deine dumpfe Ausdrucksweise lässt darauf schliessen, daß Du offensichtlich zu...
Wrestling?
Dein Artikel ist scheisse