| Boxhagener Platz |
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| Geschrieben von Dirk Lüneberg | ||||||||
Romanverfilmung – Start am 04.03.
Würde man nicht wissen, dass der Boxhagener Platz in Ostberlin liegt, man würde auf eine verwinkelte Kleinstadt tippen. Alles sieht hier stark nach künstlich auf die späten 1960er getrimmter DDR-Kulisse aus
– von quirligem Großstadtflair keine Spur. Die zudem aus der unbedarften Perspektive eines 12-Jährigen erzählte Komödie, die auf der Berlinale ihre Weltpremiere feierte und in der es um den rätselhaften Mord an einem Fischhändler und eine rüstige Rentnerin mit zahlreichen verstorbenen Ex-Männern geht, verströmt zwar viel Lokalkolorit, es mangelt ihr aber an einer spannenden Geschichte. Was hingegen positiv in Erinnerung bleibt, sind die toll erdachten Charaktere mit ihrer typisch Berliner Schnauze, das spielfreudige Ensemble um eine grandiose Gudrun Ritter in der Hauptrolle und einige gelungene, slapstickartige Momente.
Deutschland 2010, 102 Min., R: Matti Geschonneck, D: Gudrun Ritter, Michael Gwisdek, Samuel Schneider
PROGRAMM
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