| Bautzen-Berlin |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||
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Schimpfte ich neulich über die DSDS-Jury, die jungen Menschen falsche
Hoffnungen macht, so muss ich mich heute über eine Verarschung der
Extraklasse aufregen.
Und über die Beteiligung eines einst sympathischen Berliner Checkers, der zuvor schon mit putzigen Ideen in Lokalmedien auffiel. Die Rede ist von Nicolai Gärber (Name geändert), der sich »NG« nennt. Auf dem Mini-Sender Super RTL gibt es eine fiese Sendung: »Deutschlands schrägste Superstars.« Sie zeigt Menschen, denen man eingeredet hat, sie hätten Talent, wie der 19-Jährigen aus Bautzen (180 cm, 130 Kg—das meiste davon warf schwere Rollen über ihre zu engen Kik-Jeans). Traum: »XXXL-Model«. Ihr Hartz reichte nicht für den Friseur vorm TV-Team-Besuch und irgendetwas schien ihr zu sagen: »Waschen brauchste nicht, willst ja Model werden, es geht um Natürlichkeit.« Mama, Oma und Freund hatten ihr bestätigt, dass sie »laufen könne« (geradeaus watscheln übern Hof). Fremdschämen galore. Es wurde noch schlimmer: nun schaltete sich besagter Nicolai als »Model Coach« ein. Er versucht seit Jahren, sich einen Namen (»NG«) in P‘Berg und F‘Hain zu machen, sei es durch »Design«-Sonntagsverkäufe mit Kaffee, Kuchen und Friseur, sei es dadurch, dass er ungefragt verkündete, er sei ein Förstersohn und betreibe »aktiven Naturschutz« durch das Basteln von Überflüssigem aus Fuchsfell. Nun beglückte dieser mittlerweile auch schon mehr als 30 Lenze zählende Knabe das »Model«, sagte ihr, dass sie gerade laufen solle. Bei dieser und anderer von Heidi gelernten Weisheiten war der »Förstersohn« aber nicht einfühlsam, sondern kicherte hyper-gay-hysterisch zum großen Trash–dem gemeinen Spiel mit großen Hoffnungen–und zerrte sie zu Udo Walz, der, als er sie sah, die Augen verdrehte : »Rot? Aus‘m Osten? Na, damit wir wenigstens singen können ›ich hab die Haare schön‹.« Dann hatte sie einen Vorstellungstermin bei einer Dorf-Model-Agentur, die feststellte, dass ihr »Selbstbewusstsein bemerkenswert« sei, sie aber leider »falsch proportioniert« sei. Beworben hatte sie sich mit Fotos, die »NG« kreativ »designte«: Er hatte ihr empfohlen, in einem Herrenpyjama-Oberteil mit rosa Mini-Söckchen zu posieren. Also echt, Nicolai, ich hab immer gern über deine Ideen geschrieben, aber jetzt ist Schluss mit Trash für Dich– so geht man nicht mit den Träumen junger Menschen um. Wir haben einen Ruf zu verlieren! ¶ Love [Shelley Masters]
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Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
Puls
Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
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