| Reise nach Marrakesch |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||
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Man kann Flugreisen nicht befürworten. Das wissen wir, und ich nehme an, jeder geht mit seinem CO2-Fußabdruck vernünftig um.
Wer es aber verständlicherweise nicht mehr im grauen Berlin aushält und den Frühling vorziehen möchte, dem sei ein Kurztrip nach Marrakesch ans Herz gelegt. Eine antike Stadt mit immerhin deutlich niedrigerer CO2-Belastung als das immer warme Dubai. Marrakesch! Die Rolling Stones waren hier, die Beatles, Yves Saint Laurent liegt hier in seinem kunstvoll angelegten Garten begraben. Männer rauchen Hasch in Cafés—aus »Tradition«. Welche Vorstellung hat man von dem nach 1001-Nacht, Kardamom und Kamelkarawanen klingenden Städtenamen? Bestimmt keine so richtige, denn hättet ihr gedacht, dass es direkt am riesigen, trubeligen Marktplatz in der Mitte der Altstadt von Marrakesch einen schnieken Ferienclub gibt, in dem man ausgiebig plantschen kann, wenn man von all den Männern im Café, den Wahrsagerinnen, Geschichtenerzählern, Schlangenbeschwörern und ihren unstimmbaren Instrumenten genug hat. Schlafplätze gibt es ab sechs, acht Euro pro Nacht, allerdings kostet eine heiße Dusche dann noch einmal 1,50 Euro extra! Man kann es sich aber auch ganz marokkanisch wohlergehen lassen, in dem man einen der zahlreichen Hamams aufsucht und sich von lokalen Geschlechtsgenossen für ca. zehn Euro waschen lässt. Rein in den heißen Dampf, sich mit Olivenölseife einreiben lassen und wohlfühlen. Dann beginnt die Schrubberei. Für das Wochenende in Marrakesch lohnt es sich aber, denn schließlich will frau im Pacha glänzen. Die hiesige Filiale des Ibiza-Imperiums, die mit allerlei Pools, Lounges und Discos für 3.000 Besucher ihresgleichen sucht. Und, keine Sorge: Die wilden Jungs mit schiefen Zähnen, die jede alleinspazierende Frau mit Komplimenten überschütten (beliebt: »Bonjour, meine Gazelle!«) müssen leider draußen bleiben. Beste Chance auf heiße Flirts! Fährt man als verliebtes Paar nach Marrakesch, so braucht man vielleicht noch viel weniger zum Glücklichsein: Ein Zimmer in einem der alten, wunderschönen Riads (Stadthaus). Hier fühlt sich jeder Reisende in die aufregende Zeit der ersten Nordafrika-Expeditionen zurückversetzt und in wunderschön gestalteten Zimmern logieren kann. Den Trubel und die Schlangenbeschwörer in der Außenwelt, vor den dicken, sicheren Mauern der Riads, empfindet man dann wie eine Zeitreise ins Jahr 1860. ¶ Love [Shelley Masters]
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Vielleicht sollte man dazu die alten Stadtmauern wieder errichten und an den ...
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Hallo Otoman, du hast recht. Das Video "Nichts zu verlieren" hat um d...
Puls
auf youtube sind doch gar keine 300.000 klicks sondern ein bisschen über 73.0...
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