| »Excuse me, I live here!« |
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| Geschrieben von Shelley Masters | ||||||||
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Aufgrund vielfacher Fragen zum Umgang mit Touristen in Berlin starten
wir die Sommer-Serie: »Excuse me, I live here.« Wir hoffen so, uns
BerlinerInnen und auch den internationalen Gästen das Miteinander zu
erleichtern. Ich erinnere mich gut: Jung-Kulturreporterin für die junge [030]. Die Mauer war gerade gefallen, der Osten grau—aber das Nachtleben aufregend. Die ersten ausländischen Club-Touristen, die ich traf, waren Holländer, und vor lauter Freude, dass sie sich in unsere hässliche Stadt verirrten, zog ich mit ihnen um die Häuser. Mittlerweile ist Berlin das drittbeliebteste Städtereiseziel Europas, wer sich heute an einem Mittwoch mit Holländern einlässt, kommt vor Montagfrüh nicht nach Hause. Gästezahlen, Entertainment-Angebot, Partykondition, Easyjetflüge: Alles mengenmässig explodiert. Für die Kasse: Super! Wir haben täglich eine halbe Million Menschen zu Gast, die jährlich fast zehn Milliarden Euro hier lassen und rund 230.000 Berlinern den Arbeitsplatz sichern. »Touris raus« sollte also niemand rufen, schließlich sind wir fast alle irgendwo mal Touristen und wollen dann ja auch nett behandelt werden. Genau da liegt aber das Geheimnis der guten Gastfreundschaft, das ich sehr gerne über Facebook mit euch diskutiere. Unlängst war ich in Amsterdam und war beschämt von der Freundlichkeit der Einwohner. Als würden sie auf jeden einzelnen, des Stadtplan-Lesens nicht mächtigen Touristen warten! Als hätte der Holländer keine Termine, als seien verstopfte Gassen voller bekiffter Rucksackreisender normal. Ich war baff. Denn mir platzt oft der Kragen, wenn ich mit dem Fahrrad schnell durch die Friedrichstraße will und am Checkpoint Charlie alle so tun, als sei es normal, eine Kreuzung durch »Stehen auf Straße«, »Großgruppiges Herumklumpen an Ampeln« und »Blockieren der BVG-Zugänge« zu sabotieren. Städte haben schnelles Tempo, und niemand will unangenehm durch Provinzialität auffallen, indem er eine rasch voranschreitende U-Bahn-Menschen-Ameisen-Treppenhochlauf-Kette blockiert. Irgendwie scheint Berlin also nicht nur für sexy Armut, sondern auch für Arbeitslosigkeit zu stehen – denken Touris, dass wir keine Termine so wie die tollen New Yorker haben? Woran liegt's? Und wie gehen wir im Alltag, wenn wir in Hetze sind und nicht grad vom betreuten Shanti-Atmen aus der Yogastunde kommen, damit um? Love Shelley Masters
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Der Bass macht ...
**residentadvisor.net/event.aspx?489530
[030] Magazin Berlin - Ausgabe 14
schwuchteln ins kz!!!
[030] Magazin Berlin - Ausgabe 14
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fickt euch ihr schwulen säue. weg mit euch ins kz. truuuuuuuuueeeeee!!!