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Zeitlos schön – Mode in der Fotographie |
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Geschrieben von Carsten Siemund
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Bis zum 28.10. in der C/O Berlin, Oranienburger StraßeMode ist ein Medium, das sich hauptsächlich über visuelle Eindrücke mitteilt.
Für die richtige Inszenierung der Models sind die Fotografen zuständig und werden damit zum Herr über die Frage: Was ist schön?
Die 160 Fotographien in der Ausstellung »Zeitlos schön: 100 Jahre Modefotografie« stammen zum Großteil aus dem Verlag Condé Nast, zu dem neben der Vogue auch die Vanity Fair und die Glamour gehören. Beeinflusst durch den Umstand, für ein Modemagazin Bilder produzieren zu müssen, entstanden Fotographien, die zum einem den Vorstellungen der Magazine entsprachen, zum anderen aber auch innovativ waren. Peter Lindbergh zum Beispiel schuf mit seinen Schwarzweiß-Fotographien von Supermodels wie Claudia Schiffer Werke, die noch heute als Maßstab in der Fotographie gelten. Klassische Eleganz, Dramaturgie und Charakter bildeten die Seele der Fotographie; davon kann man sich in der Ausstellung selbst überzeugen.
Eine angenehme Abwechslung in Zeiten von den vielen per Photoshop retuschierten Fotos, bei denen Künstlichkeit zur Norm erhoben wurde.
Bis zum 28.10. in der C/O Berlin, Oranienburger Straße
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