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Geschrieben von Tommy Kempert
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Zu Gast bei Freunden
Selten hat man das Gefühl, wirklich zu Gast bei Freunden zu sein, betritt man ein Cafe, ein Restaurant oder eine Bar in Berlin. Einer der sicherlich wenigen Orte, die aber genau dieses Gefühl vermitteln, ist das kleine amerikanische Café »The Village« im Charlottenburger Kiez.
Dort, wo sich Danckelmann- und Seelingstraße treffen, wo Cafés,
alteingesessene Bäcker und typische Berliner Fleischereien das
Straßenbild dominieren, hat sich Susan Reed-Neumann aus New England
niedergelassen. Zusammen mit ihrem Mann aus Frankfurt eröffnete sie das
Café »The Village«. Klein aber fein, das trifft hier haargenau zu. Fast
wie eine umgebaute Wohnung wirkt das stilvoll und gemütlich
eingerichtete Café. Als Gast in dieser »Wohnung« erfährt man dann auch
sofort, warum Amerikaner für ihre unkomplizierten und freundlichen
Umgangsformen berühmt sind. Ein kleiner Smalltalk hier, ein Witz da –
herrlich. Nicht selten setzt sich Susan mit an die Tische ihrer Gäste
und erzählt mit ihrem unglaublich charmanten amerikanischen Akzent aus
dem Leben. Dazu bietet »The Village« Bio-Produkte wie Bio-Eis,
Bio-Kaffee und diverse leckere Bagels und Snacks. Auch Carrotcake darf
nicht fehlen. Wer Lust auf das sicherlich leckerste Frühstücks-Rührei
der Welt und ein bisschen amerikanisch-ländliche Kultur hat, der sollte
sich für wenigstens eine Stunde im »Village« niederlassen.
Sophie-Charlotten-Str. 49, Charlottenburg
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