| R.I.P. Louisville Records |
| Geschrieben von Patrick Ressler/Fritz | ||||||||
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Wenn ein kleines Indielabel aus der Nachbarschaft seine
Pforten für immer schließt, ist das höchst bedauerlich.
Wenn man allerdings
dazu noch weiß, mit welcher Hingabe die Macher dort gearbeitet haben, bekommt
der Sachverhalt eine sehr traurige Komponente. Louisville Records hat sich seit Gründung 2004 nicht darum geschert, was gerade angesagt war, oder was ein durchkalkuliertes Marketingkonzept ist. Jeans Team, Navel, Jolly Goods, Naked Lunch, Kissogram. Alles Namen, die in der Indie-Welt sehr geschätzt sind – aber leider nicht darüber hinaus. Wie schwer fiel es mir als Radiomacher oft, sagen zu müssen: „Nee, das ist schon geil, was Ihr macht, aber das versteht niemand, das ist zu anstrengend fürs Radio, da schalten uns die Leute ab.“ Zwar stellte sich bei Louisville mitunter der Mut zum Popsong ein, aber auch das hat sich nicht in Zahlen niedergeschlagen. Da half auch die Herz- und Nerven zerreißende Selbstausbeutung der Macher am Ende nichts. Danke, Patrick & Yvonne, für Eure Leidenschaft und Eure Begeisterungsfähigkeit, die im faden Musik-Deutschland dringend gebraucht wird. Dringender denn je. Fragen, Kritik und Demo-Tapes bitte nicht an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst ", //optional, up to 255 characters url: "http://www.berlin030.de/index2.php?option=com_content&task=view&id=9179&pop=1&page=0&Itemid=89", img: "" //optional }); PLISTA.partner.init(); } catch (e) { if (typeof plista !== "undefined") { document.write("<" + 'script type="text/javascript" src="' + PLISTA.path + 'errorreport.js?error=' + encodeURIComponent(e) + '"><' + '/script>'); } }
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